Wirkung grüner Tee : 8 Fakten zur Gesundheit und Anwendung

Wirkung grüner Tee : 8 Fakten zur Gesundheit und Anwendung

Balsam für die Seele seit Jahrtausenden

 

Grüner Tee wurde bereits vor rund 4.700 Jahren. Bei gesundheitsbewussten Menschen wird Grüner Tee immer populärer. Dank seiner zahlreichen heilsamen Wirkstoffe wirkt grüner Tee vorbeugend und heilend gegen eine Vielzahl von Krankheiten. Dass Grüner Tee gut schmeckt, anregend wirkt und dabei bekömmlicher ist als der fermentierte schwarze Tee, ist allgemein bekannt.

Viele Wirkungen waren schon damals offensichtlich und die lange Erfahrung zeigte immer mehr positive Effekte. Grüntee gilt als eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt.

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Die für die gesundheitlichen Effekte verantwortlichen Substanzen des Tees sind heute teilweise erforscht. Am bedeutendsten sind die Catechine. Auch westliche Wissenschaftler empfehlen Grüntee heute als Lebensmittel zur Prävention schlimmer Krankheiten. Nachgesagt werden ihm Wirkungen gegen Mängel bestimmter Vitamine, gegen Arteriosklerose, Hypertonie, Erkältungen, Blutungen im Magen und Darm und er soll gegen Alterserscheinungen vorbeugen. Grüntee erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die ihm zugeschriebenen Eigenschaften als Cholesterinsenker, Radikalfänger und Krebsbekämpfer stehen wohl im Vordergrund dieses Aufschwungs. Der Deutsche Teeverband verbucht seit Jahren zweistellige Steigerungen beim Verkauf von Grüntee, wobei das Jahr 1998 mit mehr als 150% Zuwachs besonders heraussticht, – im Vergleich zu einem bescheidenen Zuwachs von acht Prozent beim Schwarztee.

„Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er danach.“
Kakuzo Okakura, japanischer Kulturphilosoph, 1862- 1913

Was macht die Wirksamkeit des Grünen Tees aus

Dem grünen Tee werden wahrhaft viele medizinische Wirkungen zugesprochen. Allein in einer wissenschaftlichen Arbeit aus Japan wurde beschrieben, dass der grüne Tee 21 Gebrechen heilen kann und gegen 61 Krankheiten vorbeugende Wirkung erzielt. Sicherlich aufgrund seiner Herkunft wird der Tee vorwiegend in China und Japan erforscht. Doch auch hierzulande beschäftigten sich die Forscher mit dem rätselhaften Getränk.

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg kamen zu dem Schluss, dass die im Tee enthaltenen Polyphenolen und die Flavonoiden ein breites Wirkungsspektrum besäßen. Forscher des Instituts für Pharmazeutische Biologie schlossen sich dem an. Die Wirkstoffe des grünen Tees sollen das Herzinfarkt- und auch das Arterioskleroserisiko enorm senken. Man sagt auch, dass die Inhaltsstoffe als Krebsprophylaxe dienen können.

Wenn er frisch geerntet ist, enthält er viermal mehr Vitamin C als die Citrusfrüchte und das bleibt mit nur geringen Einbußen auch so, wenn er für den Gebrauch getrocknet wird. Ferner findet man in ihm die Vitamine A, B2, D, K, P, Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluorid. letzteres in höherer Konzentration als in jeder anderen Pflanze. Andere Inhaltsstoffe haben antibakterielle Wirkung, unterdrücken die körpereigene Produktion von Superoxyd oder binden andere schädliche Stoffwechselprodukte und beschleunigen deren Abtransport über die natürlichen Ausscheidungen. Spurenelemente wie Zink und Kalzium sind für uns in Zeiten besonderer Anforderungen wichtig, für Frauen besonders in der Schwangerschaft.

Der schonende Zubereitungsprozeß, der nur aus Reinigen und langsamem Trocknen besteht, erhält alle Inhaltsstoffe und schädigt oder verringert sie nicht wie z.B. die Fermentierung, die im schwarzen Tee eigentlich nur die anregenden Stoffe. Für Mikronährstoffe ist Tee eine gute Quelle. Matcha ist für alle gesunden Inhaltsstoffe des Teeblattes eine überragende Quelle, denn die wertbestimmenden Substanzen werden nicht mit den Teeblättern weggeworfen, sondern in feinst vermahlener Form mitgetrunken.

Grüner Tee gegen Herzinfarkt

Grüner Tee hilft gegen Herzinfarkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Herz und Blut: Grüner Tee stimuliert die Herztätigkeit ebenso wie die Kreislauftätigkeit des Menschen. Außerdem soll er die Aufnahme von Cholesterol vermindern. Dieses wiederum hat zur Folge, dass das Risiko einer Gefäßverengung verringert wird und dementsprechend das Risiko eines Infarktes herabgesetzt wird. Auch beim Blutdruck macht sich der Genuss positiv bemerkbar.
Er wird durch die Inhaltsstoffe des grünen Tees gesenkt. Sogar das Thromboserisiko wird enorm herabgesetzt, weil der Tee die Blutviskosität erhöht. In einer sehr groß angelegten Studie (40530 Teilnehmer Alter: 40-79 Jahre) konnte erstmals in Japan gezeigt werden, dass Grünteetrinker im Durchschnitt 12% länger lebten, als Nicht-Grünteetrinker. Bei Frauen war der Unterschied noch signifikanter: 23%. Hier handelte es sich insbesondere um Herzkreislauferkrankungen. Die Probanden tranken im Schnitt 5 Tassen Grünen Tee.

Welche Wirkungen sind besonders hervorzuheben

Der wichtigste Stoff in eigentlich jedem Tee ist Coffein. Er wirkt sehr anregend für das vegetative und zentralnervöse System und kann somit die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Das Trinken von grünem Tee kann niemals die Therapie des Arztes bei einer akuten Erkrankung ersetzen. Seine Stärke liegt in der Unterstützung der Heilungsprozesse, in der Hilfe beim Verbessern des Allgemeinbefindens und insbesondere in der Vorbeugung.

Grüner Tee hilft vor allem dann, wenn unser Körper durch unser eigenes Fehlverhalten wie falsche Ernährung, Bewegungsarmut und die sonstigen Nebenwirkungen unserer Zivilisation schon geschädigt ist, ohne dass eine akute Krankheit bereits ausgebrochen ist. Er kann seine Kräfte besonders gut entfalten, wenn er regelmäßig und in nicht zu geringen Mengen getrunken wird. Nachteilige Reaktionen sind nicht bekannt.

Taiwanesische Wissenschaftler haben u. a. herausgefunden, dass sich der hohe Fluoridgehalt des Grünen Tees positiv auf die Knochendichte auswirkt und damit Osteoporose vorbeugt; zahlreiche Einzelstudien kommen zu dem Ergebnis, dass Grüner Tee vor Krebs schützen kann. Eine aktuelle Erlanger Übersichtsstudie konnte diese Wirkungen beim Vergleich der zahlreichen weltweiten Publikationen allerdings nicht oder nur eingeschränkt bestätigen; manche Studien widersprechen sich sogar.

Die mögliche Wirkung scheint nicht nur von der Krebsart, sondern auch vom Konsumverhalten, Alter und Geschlecht und anderen individuellen Faktoren abzuhängen. Ein positiver Einfluss scheint bei Krebs der Leber, Bauchspeicheldrüse, Lunge und Prostata zu bestehen; bei Frauen mit entsprechender erblicher Vorbelastung mindert er vermutlich das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

Genuss in maßen

Regelmäßiger Teegenuß in der Ernährung ist gesund und regt die Blutzirkulation an, schärft die geistige Wachheit, erweitert das Bewußtsein, unterstützt die Widerstandskräfte des Körpers, beschleunigt den Stoffwechsel und die Aufnahme von Sauerstoff durch die Organe. Die Quellen sprechen auch davon, daß Grüner Tee den Urin reinigt. Er unterstützt zudem die Leber beim Abbau von Giftstoffen, die sich dort vor allem bei Konsum von alkoholischen Getränken und fettreicher Nahrung ansammeln.

Auch er enthält wertvolle Spurenelemente wie etwa einen hohen Anteil an Fluor und Mangan. Dadurch stärkt grüner Tee den Knochenaufbau, was vor allem bei heranwachsenden Kindern hilfreich ist. Gleichzeitig beugt er dadurch gegen Osteoporose vor. Zusätzlich verhindert er die Entstehung von Zahnlöchern, in denen sich Karies bilden kann. Spezielle Gerbstoffe verhindern zudem die Entwicklung von Zahnbelag. Grüner Tee wirkt beruhigend auf Margen und Darm. Durch seine alkalische Wirkung neutralisiert er überschüssen Magensäure und wirkt somit gegen Sodbrennen und Magenverstimmungen. Durch seinen hohen Anteil an Gerbstoffen, entzieht er dem Darm Wasser und schützt ihn vor Befall durch Bakterien.

Die gesundheitlichen Wirkung Grünem Tee

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die gesundheitlich fördernde Wirkung von grünem Tee. Die gesundheitlichen Wirkungen von Tee sind schon lange bekannt. Die Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm, dank seines antibakteriellen Effekts verhindert grüner Tee Karies, außerdem reguliert er den Blutdruck. Neben den Vitaminen A, B, B 12, C und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Fluorid enthält grüner Tee rund 130 wichtige Inhaltsstoffe, darunter die so wichtigen Flavonoide.

Diese sind für die Farbgebung von Pflanzen verantwortlich und schützen die Pflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Sie beeinflussen eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper positiv, u. a. die Krebsentstehung, Immunmechanismen und Entzündungsprozesse. Sie wirken antimikrobiell und blutgerinnungshemmend. Flavonoide sind Antioxidantien, d. h. sie können reaktive Sauerstoffverbindungen im Körper abfangen. Diese sind mitverantwortlich für die Entstehung von Krebs. Flavonoide sollen außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken sowie das Immunsystem stärken.

Grüner Tee ist schlecht für die Zähne

Außer einem kosmetischen Problem der Verdunklung der Zähne, hat das Trinken vom grünen Tee nur Vorteile für die Zähne. Der relativ hohe Fluoridgehalt (0,5-2,2 mg/l) härtet den Zahnschmelz und schützt somit vor Karies. Aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe wird die Amylase (Enzym im Speichelraum) gehemmt, was die Zerlegungsprozess der Glukose verlangsamt und somit eine Kariesprohylaxe ist.

Grüner Tee und Arteriosklerose

Über einen noch nicht restlos geklärten Mechanismus führt der regelmäßige Genuß von grünem Tee dazu, dass Cholesterol sich chemisch verändert und nachweislich in höherem Maße als normal ausgeschieden wird. Dadurch wird der Anbau in den Blutgefäßen verhindert und der Arterienverkalkung vorgebeugt. Außerdem halten die Vitamine B2, K und P die Wände der Blutgfäße, insbesondere der Kapillaren, geschmeidig, so dass die Gefahr vor Durchblutungsstörungen, Schlaganfällen und Infarkt zurückgeht.

Grüner Tee und der Blutdruck

Zusammen mit dem positiven Einfluß auf die Gefäßwände beeinflußt grüner Tee Stoffe im Blut, die Bluthochdruck verursachen. Regelmäßiger Genuß wirkt regulierend auf den Blutdruck. Schon früher haben Beobachtungen ergeben, dass man den Einfluß dadurch steuern kann, wie lange man den Tee ziehen läßt. Normaler oder niedriger Blutdruck verlangt nach Ziehzeiten von unter oder um eine Minute, während zu hoher Blutdruck am günstigsten reagiert, wenn man den Tee fünf Minuten ziehen läßt, obwohl dann der Geschmack etwas leidet und die anregende Komponente verringert wird.

Grüntee-Inhaltsstoffe

Tee variiert in seinen Inhaltsstoffen je nach Teegarten und Pflückung. Boden und Düngung, Höhenlage, Sonneneinstrahlung und Wärme sowie Jahreszeit und das Alter der Blätter haben starken Einfluss auf die Blattzusammensetzung. Auch gibt es Teekultivare mit besonderen Substanzen. Gewichtige Unterschiede des Gesundheitswertes und des Geschmacks entstehen durch die Verarbeitung der Teeblätter. Wegen der Problematik von Rückständen aus Pestiziden und Düngemitteln ist es sinnvoll, nur Grüntee aus kontrolliert biologischem Anbau zu verwenden.

Grüntee & Vorbeugung gegen Krebs

Die Mutation von Zellen kann Krebs verursachen. Das im Grüntee enthaltene Catechin kann die Bildung von mutierenden Zellen hemmen. Chinesische und auch japanische Wissenschaftler fanden vor einiger Zeit heraus, dass der grüne Tee vorbeugend gegen Krebs wirken könne. Mittel gegen Krebs oder zumindest zur Vorbeugung vor den häufigsten Krebsarten wie Leukämie, Haut-, Lungen-, Speiseröhren- Magen- und Darmkrebs, Brust- und Prostatakarzinom werden überall auf der Welt gebraucht und gesucht.

Statistiken sprechen allerdings eine deutliche Sprache. Was das Risiko an Krebs zu erkranken angeht, sieht es für Europäer und US-Amerikaner, genauso wie für Australier, sehr schlecht aus. Japaner erkranken viel seltener an Dickdarm- Lungen, Gebärmutter-, Brust- und Prostatakrebs. Viele Lebensmittel, die in Asien täglich konsumiert werden, gehören zu den bekanntermaßen krebspräventiven Nahrungsmitteln, so beispielsweise Soja, Kurkuma, Kohlgemüse und Knoblauch. Auch Grüntee ist eines davon. Die Mechanismen seiner bestätigten Wirksamkeit wurden und werden in ungezählten wissenschaftlichen Studien untersucht. Sicher scheint demnach vor allem eines zu sein – die Effekte des Grüntees sind vielfältig.

Wirkstoffe im grünen Tee

Grüntee-Wirkstoffe greifen in unterschiedliche Prozesse ein und sind deswegen präventiv, also zur Vorbeugung, wichtig. EGCG scheint darüber hinaus aktiv das Wachstum von Tumoren zu bremsen. Zum beispiel am 8. März 2002 hatten die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu Polyphenolen des grünen Tees (insbesondere EGCG) ganzseitig in der USA TODAY der größten Zeitung der Welt veröffentlicht. Eine Kernaussage war, dass Extrakte des grünen Tees zusammen mit anderen Mikronährstoffen in der Lage sind, sogar die Ausbreitung von Krebszellen zu hemmen.
( Von Dr. med. Matthias Rath) – Offenbar bedurfte es des Selbstversuches eines Heidelberger Universitäts-Professors, der sich selbst mit grünem Tee heilte, um die Bedeutung der darin enthaltenen hochwirksamen Naturstoffe im Kampf gegen Krebs und anderen Krankheiten zum Durchbruch zu verhelfen.

Dass grüner Tee gesund ist, darüber sind sich die Experten mittlerweile einig. Aber es gibt kaum Studien, die die heilsame Wirkung wissenschaftlich bestätigen. Das soll sich jetzt ändern: Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Halle prüfen jetzt anhand einer Langzeitstudie, ob das beliebte Getränk tatsächlich Darmkrebs vorbeugen kann. Nun ist zum Thema der gezielten Vorbeugung des Immunsystems gegen die Geißel „Krebs“ ein Buch erschienen, in dem in einem 10-seitigen Artikel auf populärwissenschaftliche Art und Weise das Thema „Krebs und der Grüne Tee“ in einer einzigartigen inhaltlichen Tiefe und Seriosität angesprochen wird. www.koesel.de

Grüntee antimikrobiell gegen Infektionen

Grüntee sind altbewährte Hausmittel bei Magen-Darminfekten und Erkältungskrankheiten sowie Grippe. Eine Erklärung für die Tatsache, dass Tee bei Menschen keine Giftigkeit entfaltet, obwohl er potente Wirkstoffe beispielsweise auch gegen Krebs enthält, ist die sehr lange Zeit der gemeinsamen Evolution von Menschen und Tee. Anwenden können Sie den Tee äußerlich zur Behandlung infektiöser Wunden angewendet, denn die Polyphenole sind keimtötend gegen pathogene Viren, Bakterien und Pilze.

Grüntee gegen Heuschnupfen

Benifuuki von KEIKODie alte japanische Teepflanze „Benifuuki“ hat einen sehr eigenen Geschmack, geprägt von ätherischen Ölen. Daneben bildet dieser krankheitsresistente Teekultivar besonders viele der seltenen Catechine (EGCG) in den Blättern. Im Fokus der Allergologen steht das EGCG3″Me (Epigallocatechin-3-O-methyl-Gallat). Es ist in modernen Teekultivaren kaum enthalten und fehlt in Schwarztee völlig. Für Pollenallergiker mit den typischen Symptomen bei Heuschnupfen von Juckreiz bis Schwellung und Entzündung der Augen und Nase könnte Benifuuki-Tee Erleichterung in der Heuschnupfenzeit bringen. Bei der in Japan weit verbreiteten Pollenallergie gegen Kiefern können die allergischen Syptome durch Tee aus Benifuuki nachweislich gelindert werden.

Stimulation und Regeneration

Grüntee KaubonbonTee hat – anders als Kaffee – eine langsamer einsetzende aber länger anhaltende anregende Wirkung durch das Koffein. Die Koffeinmenge in Grünteee ist abhängig von der Teesorte und schwankt zwischen sehr wenig und 5 %. Koffein ist psychoaktiv und bei normaler Dosierung ein Stimulanz des Zentralnervensystems. Grüntee hebt Ermüdungserscheinungen auf und macht über Stunden wach und klar im Kopf. Koffein verkürzt die Reaktionszeit. Es fördert die geistige Leistungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit und die Wahrnehmung. Koffein macht aber auch warm, was die wohltuende Wirkung nach Erschöpfung erklärt. Erst bei höheren Dosierungen von Koffein steigt der Blutdruck. Bei übermäßiger Dosierung kann Schwindel eintreten.

Koffein regt die Atmung und die Herztätigkeit an. Auch der Stoffwechsel wird angeregt und die Blutgefäße erweitern sich. Koffein bewirkt einen Fettabbau aus dem Fettgewebe des Körpers. Die frei werdenden Fettsäuren stehen bei trainierten Menschen für körperliche Ausdauerleistung zur Verfügung. Die wärmende Wirkung des Koffeins ist nach Verausgabung und gegen das einsetzende Frieren vielen Sportlern eine Hilfe zur Regeneration. Grüntee-Bonbons und Grüntee-Fruchtschnitten (Bild rechts) sind ideale und schnelle Energielieferanten für unterwegs. Koffein ist in hoher Dosierung ein Dopingmittel, das bei Missbrauch allerdings auch zu Abhängigkeit und bei Entzug zu Kopfschmerz führen kann. Hohe Dosierungen von Koffein oder das Trinken von zu viel Grüntee auf einmal führen zu Zittern und Blutandrang im Kopf.

Hilfe beim Abnehmen

Durch die Anregung des Atemzentrums und den gesteigerten Grundumsatz sowie die wärmende Wirkung nach dem Genuss von Tee, werden mehr Kalorien verbrannt, was allein schon eine Hilfe beim Abnehmen sein kann. Besonders in Kombination mit körperlicher Aktivität, während der die freigesetzten Fettsäuren verbraucht werden, können gesunde und trainierte Menschen abnehmen. Darüber hinaus ist guter Grüntee ein Lieferant von lebensnotwendigen Mineralstoffen und Vitaminen, die bei Fastenkuren leicht in Mangel geraten. Auch die stimulierende und psychoaktive Wirkung ist ein positiver Effekt bei Reduktionsdiäten.

 

Grüner Tee und das Alter

Neben den günstigen Einflüssen auf den Kreislauf und bei Arteriosklerose, die besonders bei älteren Menschen wichtig sind, tritt ein weiterer Effekt auf, der die Erzeugung von körpereigenem Superoxyd betrifft. Superoxyd beschleunigt den Alterungsprozeß der Körperzellen. Vitamin E ist in der Schulmedizin ein Mittel, das zu Reduzierung der Superoxyd erfolgreich eingesetzt wird. Grüner Tee wirkt 20 mal so effektiv wie Vitamin E, wie vergleichende Forschungen nachgewiesen haben. Verantwortlich hierfür ist die im grünen Tee vorhandene Form des Tannins.

Risiken und Nebenwirkungen

Grüner Tee ist ein reines Naturprodukt. Anders als bei Kaffee oder schwarzem Tee werden die Blätter des grünen Tees nicht weiterverarbeitet. Dadurch behält er seinen ursprünglichen Gehalt an Nähr- und Wirkstoffen bei. Beim Genuss von grünem Tee sind keinerlei Risiken oder Nebenwirkungen bekannt. Einzig bedenklich ist die zum Teil relativ hohe Belastung an Pestiziden, die vor allem bei grünem Tee aus China festgestellt wurde. Nach Expertenmeinung ist ca. 40% des im Handel befindlichen grünen Tees pestizidbelastet. Analysen zegen jedoch das ca. 95% der Pestizidrückstände beim Aufsetzen des Tees in den Blättern verbleiben, da Pestizide nicht wasserlöslich sind. Zudem nimmt auch der Marktanteil an biologisch angebautem grünen Tee beständig zu.

Grüner Tee und Zubereitung

Kaufen Sie Grüner Tee  stets frisch  und möglichst in einer verschlossenen luftdichten Packung. Der Sauerstoff der Luft lässt den Tee schneller altern und er verliert an Aroma. Am besten lagert man ihn in Glasgehältern und nie neben Kaffee oder Gewürzen.
Grüner Tee wird am besten in einer Porzellan- oder Glaskanne zubereitet, die vorher kurz mit kaltem Wasser ausgespült wird. Der Tee sollten nicht mit kochendem Wasser überbrüht werden, da sich sonst Gerbstoffe lösen und Vitamine zerstört werden. Ideal sind ca. 70-80 °C Wassertemperatur, sehr hochwertige japanische Grüntees werden zum Teil auch nur mit einer Wassertemperatur von 60 °C aufgegossen. Am besten bringen Sie Wasser zum Kochen und warten einige Minuten bis dieses abgekühlt ist. Geben Sie dann den Tee hinzu und lassen ihn 1-2 Minuten, milde hochwertige Sorten auch bi zu 4 Minuten ziehen.

Also bleiben Sie gesund!

Die ultimative Grüntee-Zubereitung (Sommergetränk)

Es steht schon sicher fest: Grüntee verlängert das Leben. Das liegt an all seinen positiven Eigenschaften. Verschiedene Verbindungen sorgen dafür, dass der Tee sogar im Kampf gegen Krebs und Karies sehr erfolgreich wirkt. Schwarztee, also die fermentierte Form ist in allen Punkten etwas schwächer, aber deutlich intensiver in seinem Geschmack. Doch Grüntee alleine ist auf Dauer langweilig, deshalb das folgende Rezept. Durch seine Anreihung von Zutaten ist es extrem gesund, zahnfreundlich und kann sogar Karies, Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen vorbeugen, sowie bereits vorhandene heilen.

Man nehme stets Bio-Waren, um keine Pestizid- oder etwaige Giftrückstände in dem Getränk zu haben. Grüntee gibt es von verschiedenen Marken und Pflanzen, es empfiehlt sich diese einfach der Reihe nach durchzuprobieren. Für das Rezept wird bei der Herstellung normalerweise Darjeeling verwendet. Diese Sorte, angebaut an der Südseite des Himalayas, gilt als die Beste der Welt. Konkurrenzlos quasi. Dabei sind First Flush (erste Pflückung) und Second Flush gleichrangig, unterscheiden sich wie immer nur etwas im Geschmack.

1 Liter ist Tee

Für 1 Liter Grünteezubereitung benötigt man:

5g Grüntee (nicht empfehlenswert sind Teebeutel)
12 ml Zitronensaft
25g Xylit (notfalls Zucker)
Für besondere Frische:
30 ml Mangosaft
oder Mischung (Apfel, Mango, O-Saft)
oder 25 ml Orangensaft

 

Das Xylit erzeugt neben den Grünteestoffen den zahnfreundlichen Effekt, deshalb sollte darauf nicht verzichtet werden.
Der Zitronensaft sollte entweder frisch gepresst werden oder aber Unbehandelter gekauft werden.

5g Grüntee werden in ein geeignetes Gefäß gegeben und mit etwa 80° C heißem Wasser aufgegossen (das Wasser dafür drei, vier Minuten lang stehen lassen). Je nach Geschmack wird der Tee nur sehr kurz (zwei Minuten) ziehen gelassen. Faustregel: Je länger der Tee zieht, desto bitterer wird er. Anzumerken ist jedoch, dass die Bitterstoffe die gesunden Stoffe im Kampf gegen Krebs sind.
Anschließend lässt man den gezogenen Tee bis auf Zimmertemperatur abkühlen. Nun werden Zitronensaft, Xylit und eventuell der frische Saft hin zugegeben. Alles gut durch rühren. Danach muss der Tee kühl gestellt werden. Ideale Trinktemperatur beträgt 8° C. Beim Servieren können durchaus Eiswürfel hin zugegeben werden.
Wer den Tee zusätzlich noch exotisch schmecken lassen will, kann ebenfalls Ananassaft hinzugeben. Geeignete Zubereitung: Je 30 ml Ananassaft und Mangosaft. Ebenfalls Ingwertee kann einen leichten Beigeschmack wunderbar ergänzen. Dazu 2g Ingwertee mit 4g Grüntee aufgießen.

Der Tee ist wegen des Safts gekühlt etwa 4-5 Tage lang haltbar.

Lindenblüten

 

Tee trinken ist gesund, beruhigend, eine Teepause baut auf. Bei Teetrinken kann man plaudern und nachdenken. Aber welchen Tee bevorzugt man, um seine Gesundheit zu stärken und wieder gesund zu werden.
Da bietet uns die Natur eine ganze Palette von Kräutern. Und die direkt aus dem Wald, vom Bach, von den Wegrändern, weit weg vom Schmutz einer Straße, wild wachsenden Kräuter, die das beste an Mineralien und Stoffen aus der Erde aufnehmen, sind die gesündesten.

 

Eigentlich sind alle diese wilden Kräuter dafür geeignet. Entscheidend ist nur, ob sie schmecken und zweitens, ob und wie sie sie einer körperlichen Belastung heilend entgegen wirken sollen.

Brennnesseltee
Tees aus frischen, jungen, gerade eben aus der Erde hervorschauenden Kräutern sind natürlich besonders gesund. Eine Kur aus frischen Brennnesseln im Frühjahr wirkt wunderbar entschlackend und belebend. Die Brennnesseln müssen dafür nicht unbedingt getrocknet werden. Gut ist es aber, diese frischen Brennnesseln im Frühjahr zu sammeln und für den Winter zu trocknen, um immer Brennnessseltee zu haben.

Lindenblütentee
Sie sollten auf keinen Fall das Blühen der Linden Ende Mai, Anfang Juni verpassen, und die Blüten pflücken für einen wohl schmeckenden Tee, der bei jeder Art von Erkältung, frisch gebrüht mit etwas Honig Wunder wirkt.

Holunderblütentee
Frische Holunderblüten schmecken nicht nur gut als Tee , sondern wirken auch belebend und besonders heilsam bei Fieber. Auch die Holunderbeeren wirken belebend und stärkend als Tee.

Johanniskrauttee
Ein Tee aus den Blüten des voll erblühten Johanniskrauts im Juli, getrocknet oder frisch, wirkt jeder Art von schlechter Stimmung und Depressionen entgegen. Man kann auch ganze Teile der Pflanze trocknen und als Tee verwenden mit derselben wohl tuenden, Stimmung aufhellenden Wirkung.

Pfefferminztee
Tee aus frischem Pfefferminzkraut wirkt sehr belebend.

Ringelblumentee
Ringelblumentee schmeckt auch gut und wirkt bei Krebserkrankungen heilsam.

Scharfgarbentee
Scharfgarbentee war schon im Mittelalter als Wunderheiler bekannt. Wer Scharfgarbe hatte, wurde nie krank, hieß es im Volksmund. Besonders heilend wirkt Scharfgarbentee bei Magen- Darm-Beschwerden sowie bei Menstruationsschmerzen. Man kann auch hier die ganze Pflanze verwenden.

 

Einige leckere Rezeptideen für Geist und Seele so wie das allgemeine Wohlbefinden

 

 

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Holunder- Teepunsch

6 Teelöffel schwarzer Tee,
Frisch gepresster Saft 1 Zitrone,
60 g Zucker,
1/2 l Holundersaft,
150 ml Rum.

Den Tee mit 1/2 Liter kochendem Wasser überbrühen und abseihen. Zitrone, Zucker, Rum und Holundersaft zufügen und nochmals erhitzen. Nicht kochen lassen und sofort servieren.

 

Mongolischer Teepunsch

1,5 Orangen,
2,5 Zitronen,
1/4 Flasche Weinbrand,
1/4 Flasche Rum,
125 g Honig,
3 Teelöffel schwarzer Tee
Von den Orangen Spiralen abschneiden, Zitronen und orangen auspressen. Den Saft, die Orangenspiralen und den Weinbrand in einen Topf geben und 3 bis 4 Stunden ziehen lassen. Anschließend die Schalen heraus nehmen. Den Tee mit 1/4 Liter Wasser überbrühen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen und zu dem
Ansatz (Weinbrand und Saft…) in den Topf geben. Mit Honig süßen und 1/2 l heißes Wasser und den Rum dazu geben. Alles zusammen bis kurz vor dem Kochen erhitzen und servieren.

 

Indischer Teepunsch

2 Ingwerwurzeln,
2 bis 3 Gewürznelken,
125 g Zucker,
6 Teelöffel schwarzer Tee,
1 Flasche Rotwein,
1 Zitrone,
Rum.
Die Gewürze und den Zucker mit 1/4 l Wasser in einem zugedeckten Topf etwa 10 Minuten langsam kochen. Inzwischen den mit 1/2 l Wasser aufgebrühten Tee, der nach 10 Minuten ziehen abgegossen wurde, mit dem Rotwein auffüllen. Diese Mischung bis kurz vor dem Kochen erhitzen. Die Gewürz-Zucker-Lösung abseihen und in die heiße Rotwein-Tee-Mischung geben. Eine dünne Spirale aus Zitronenschale hineinhängen, nach belieben mit Rum abschmecken.

 

Erfrischendes Teegetränk

1/2 l kalter schwarzer Tee,
Saft einer Zitrone,
1/2 Flasche Weißwein oder Apfelwein,
4 bis 5 Eßlöffel Zucker,
Eiswürfel.
Alle Zutaten gut verrühren, möglichst elektrisch.
Eiswürfel in die Gläser verteilen und mit dem Getränk aufgießen. Nach belieben mit Mineralwasser spritzen.

Tee Dickmilch

1/4 l Milch,
3 Teelöffel schwarzer Tee,
75 g Zucker,
1/4 l saure Sahne,
1 Teelöffel Zitronensaft.
Mit der kochenden Milch den Tee überbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Durchseihen, den Zucker zugeben und mit saurer Sahne und Zitronensaft verrühren. An einem warmen Ort stellen und stocken lassen.

Russischer Sekttee

4 Teelöffel schwarzer Tee,
200 g Zucker,
2 Zitronen,
1 Flasche Sekt.
Den Tee mit 1/4 l kochendem Wasser überbrühen, 5 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Zucker, die spiralförmig abgeschälte Zitronenschale, sowie den Zitronensaft dazu geben und kalt stellen. Den gut gekühlten Tee in ein Bowlengefäß füllen, einige Zitronenscheiben einlegen und mit eisgekühlten Sekt aufgießen.

Met

2 Eigelb,
100 g Zucker,
100 g Bienenhonig,
3/4 l schwarzer Tee,
2 Zitronen.
Die Eigelb und den Zucker gut verrühren. Honig in dem heißen Tee auflösen, Zitronensaft zufügen und unter ständigem schlagen mit dem Schneebesen, die Eiermasse allmählich zugeben. In hohe Gläser füllen und bis zum auftragen kalt stellen. Das Getränk kann mit Sahnehäubchen garniert werden.

 

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