Yoga Gesundheit, auf dem Weg zum Ziel

Posted on 6. September 2015Kommentare deaktiviert für Yoga Gesundheit, auf dem Weg zum Ziel

8 Wege beim Yoga

Yoga – immer mehr Menschen üben sich in den Asanas dieser „Sportart“. Dabei ist Yoga nicht nur Entspannung und Bewegung, sondern eine Lebensart. Hier fließen Körper und Geist zusammen. Ohne den Blick nach „innen“ ist jegliche Übung zwecklos. Wer Yoga praktiziert, stellt seinen Leben auf den Kopf oder wird es zumindest nach einigen Wochen Training infrage stellen und es aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Bei den meisten stellt sich automatisch nach einiger Zeit ein anderes Denken ein.

Entweder sie werden Vegetarier, sie leben bewusster oder sind in hektischen Situationen völlig ruhig. Natürlich kann, bei regelmäßigem Training, mit Yoga Gewicht reduziert und Muskeln entwickelt werden, doch das eigentliche Ziel ist die innere Ausgeglichenheit und das Erreichen der inneren Balance. Hierfür gibt es die 8 Wege des Yoga. Wer sie alle meistert, reinigt Körper, Geist und Seele und gelangt letztendlich zur Erleuchtung.

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Weg 1 – Yama, das Verhalten anderen gegenüber

Hier geht es um Nächstenliebe, Rücksicht sowie Mitgefühl. Wichtig ist die Aufrichtigkeit dabei, nicht nur in Gedanken, sondern auch in Worten und gerade Taten. Niemand sollte anderen etwas neiden, selber nicht auf Wohlstand fixiert sein und nicht süchtig werden. Wer regelmäßig morgens, und sind es nur 10 Minuten, Yoga übt, hilft seinem Geist dabei, „frei“ zu werden. Dieser Schritt nach innen lässt uns die Werte anders betrachten und somit unser Verhalten zu ändern.
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Weg 2 – Niyama, das Verhalten sich selbst gegenüber

Das A und O beim Yoga ist die Disziplin. Sie reinigt Geist und Körper, hilft beim Selbststudium, der Askese und Hingabe. Wer bewusst atmet, meditiert und regelmäßig übt, wird innerlich rein. Dabei sollte stets auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers geachtet werden. Das fängt schon beim Essen an. Irgendwann wird nicht mehr einfach so gegessen, nur weil einem langweilig ist oder ähnliches. Bei dieser Art essen ist die Gefahr zuzunehmen, sehr groß. Der Körper signalisiert schon, wenn er etwas braucht. Man muss nur lernen, darauf zu hören. Dann fällt es auch nicht mehr schwer, Grenzen zu erkennen und diszipliniert sowie gesund zu leben. Sagt einem das Bauchgefühl, irgendwas stimmt nicht, immer darauf hören. Wenn etwas quält, loslassen. Lebe leichter. Um stressigen Situationen gelassener entgegen zu treten, ist die Selbstreflexion eine große Hilfe. Wenn wir unser Handeln kritisch überdenken, können wir das nächste Mal besser reagieren. Alles objektiv betrachten und auch philosophische Schriften lesen fördert diesen Prozess. Ebenso Askese ausüben, die Enthaltsamkeit, lässt unser Handeln und Denken auf ein gesundes Maß reduzieren. Nicht zuletzt die Hingabe, als sogenanntes I-Tüpfelchen, stärkt die innere Stimme. Sich Gott hingeben hilft, voller Vertrauen auf dem Fluss des Lebens zu schwimmen.
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Weg 3 – Asana, die Körperhaltung

Insgesamt gibt es über 200 Körperhaltungen. Mit jeder Asana, die wir üben, trainieren wir Muskeln, innere Organe, Nerven und unsere Flexibilität. Dadurch wird unser Körper und unser Geist stabilisiert. Unerlässlich ist während der Übungen die richtige Atmung sowie das Bewusstsein. Mit jeder Faser muss der Übende bei den Asanas sein. Jede Asana hat eine unterschiedliche Wirkung. Es gibt langsame sowie dynamische Übungen. Es gibt kaum eine Wirkung, die nicht mit Yoga erzielt werden kann. Sei es bei Erkältungen, Rückenbeschwerden oder die innere Balance.
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Weg 4 – Pranayama, das bewusste Atmen

Mit der richtigen Atemtechnik wird während der Asanas die Lebensenergie gelenkt. Lenkung kann auch als Beherrschung bezeichnet werden. Die Atmung muss gezielt durchgeführt werden, da sie nicht dem Willen unterliegt. Sie wird vom Nervensystem geführt. Wenn wir bewusst atmen, wird es dynamisch. Das heißt, wir können den Atem anhalten und sofort wieder ein- oder ausatmen. Somit wird nicht nur jede Zelle mit Sauerstoff versorgt, sondern auch die allgemeine Gesundheit verbessert. Das richtige Atmen führt Körper und Geist zusammen und kann beim Meditieren eine große Hilfe sein. In Stress- oder Angstsituationen atmen wir automatisch schneller und geraten in Panik. Wer aber seinen Atem kontrollieren kann, wird auch in solchen Lagen ruhiger durch richtiges Atmen. Es gibt verschiedene Atemtechniken beim Yoga. Die tiefe Atmung, die Vollatmung, die Brustatmung, die Flankenatmung, die Bauchatmung sowie die Zwerchfellatmung. Jede einzelne hat ihre eigenen Ziele und Wirkungen.
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Weg 5 – Pratyahara, die Sinnesbeherrschung

Sich zu beherrschen und zurückziehen zu können ist in der heutigen hektischen Welt nahezu überlebenswichtig. Ruhe zu finden, entspannen zu können und sich nur auf sich selbst konzentrieren muss jedoch gelernt sein bzw. geübt werden. Jeder äußere Reiz wird dabei umgeleitet und aus dem Kopf „geschmissen“. Wir nehmen nur das positive wahr, das was uns stärkt. Negatives braucht unser Gehirn nicht. Schlechte in gute Gedanken verwandeln, dafür lohnt sich die regelmäßige Übung.
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Weg 6 – Dharana – die Konzentration

Dharana ist das Fixieren eines einzigen Konzentrationspunktes im Geist. Dafür muss man völlig entspannt sein, die Aufmerksamkeit nach innen gelenkt haben sowie ruhige Gedanken haben. Tiefe Atmung hilft dabei. Dieser Punkt der Konzentration hilft uns, dass die Gedanken nicht wild umherschwirren. Es gibt dabei viele Möglichkeiten, einen Konzentrationspunkt zu finden. Dieser kann ein bestimmter Gegenstand sein oder auch eine brennende Kerze. Jedoch muss dieser Punkt im inneren Auge erscheinen, das heißt, er wird sich vorgestellt und die Gedanken richten sich ausschließlich auf ihn. Die Stelle zwischen den Augen ist das „Dritte Auge“, dahin wird der Gegenstand fokussiert.
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Weg 7 – Dyhana, die Meditation

Komplett in sich selber gehen, die Außenwelt nicht mehr wahrnehmen, das ist das Ziel der Meditation. Somit wird das Bewusstsein auf Dauer erweitert. Es gibt viele Techniken beim Meditieren und viele Mantras. Welche einem am besten gefällt, muss tatsächlich probiert werden. Die Mantras können entweder laut ausgesprochen, gedacht oder gesungen werden. Wer so zur Selbsterkenntnis gelangt, kann den 8. Weg beschreiten.
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Weg 8 – Samadhi, die Erleuchtung

Die Erleuchtung ist das Nonplusultra, das ein jeder Yogi erreichen kann. Befindet man sich in diesem Zustand, ist der Körper und der Geist mit der Umwelt eins geworden. Man erkennt, dass alles mit allem verbunden ist und dabei frei von Vorurteilen und Bewertungen ist. Der Yogi ist eins mit Gott.

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Rücken hat jeder , aber nicht jeder sollte ihn behalten

Im Gegensatz zum weit verbreiteten und falschen Glauben, ist Yoga nicht nur eine Form von Training oder etwas das sich nur auf bestimmte Körperpositionen konzentriert.

Stattdessen ist Yoga eher darauf aus den Anhängern einen ausgewogenen Ansatz im Leben zu geben das beides, physische Übungen als auch geistige Anpassungsfähigkeit und Beweglichkeit.

Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.

Antoine de Saint-Exupery

Am wichtigsten für jeden der an Rückenschmerzen leidet ist, dass Yoga eine große Betonung auf die korrekte Körperausrichtung legt.

Und oft ist es so dass die Menschen gezwungen sind in Positionen zu verweilen in denen sie nicht korrekt ausgerichtet sind und das kann in erster Linie Rückenschmerzen verursachen.

Wenn Sie zum Beispiel jeden Tag viele Stunden damit verbringen vor Ihrem Computer zu sitzen oder hinter dem Lenkrad Ihres Wagens, dann setzen Sie Ihren Körper in eine Position die fast unvermeidbar Ihren Rücken unter Stress setzt.

Folglich ist es so dass, selbst wenn es keinen konkreten Anlass gibt der Rückenschmerzen verursachen könnte, können die täglichen Fehlhaltungen möglicherweise Rückenschmerzen auslösen.

Yoga ist spirituell

Es gibt viele Gründe warum Yoga wahrscheinlich weitaus effektiver ist als eine andere Form von Training um Rückenschmerzen zu verringern oder zu lindern, verglichen mit anderen Formen von Übungen.

In erster Linie weil, Yoga die spirituelle Seite davon sehr betont.

Die kontrollierte Atmung oder Pranayama Techniken die Sie lernen sind ein grundlegender Teil davon. Tiefes, langsames Atmen, natürliches Entspannen der Muskeln was natürlich Muskelverspannungen vorbeugen kann und den Schmerz lindern, sollten Sie bereits daran leiden.

Hinzu kommt, bei den Yoga Asanas oder Posen dreht sich alles um das Strecken der Muskeln in Ihrem Körper, und das macht es auch weit weniger wahrscheinlich dass Sie in Zukunft an einer Muskelverspannung oder einer Beschädigung dessen leiden.

Als ein Ergebnis daraus hat Yoga zwei Funktionen was Rückenschmerzen angeht.

In erster Linie kann es den Schmerz reduzieren an dem Sie bereits leiden, indem es Sie beweglicher

Und geschmeidiger werden lässt, während es auch Rückenschmerzen vorbeugen kann, sofern Sie nicht schon daran leiden.

Tatsache ist, dass wenn Sie nicht schon regelmäßig Sport treiben, sei jetzt das Jogging, Schwimmen, Radfahren oder Gehen, wird Ihre Wirbelsäule steifer und weniger beweglich sein.

So wird es weitaus wahrscheinlicher sein dass Sie einen Rückenschaden erleiden wenn Sie das nächste Mal zu viel von Ihrem Rücken fordern.

Damit soll nicht gesagt werden dass Sie sofort eine rigorose und strenge sportliche Aktivität aufnehmen sollten.

Wenn Sie das tun werden Sie wahrscheinlich Ihrem Rücken mehr schaden als ihn zu stärken.

Yoga ist perfekt weil

Yoga ist die perfekte Lösung, weil, es Ihre Beweglichkeit und Ihre Geschmeidigkeit verbessert.

Es ist keine Trainingsform die potentiell gefährlich sein kann wie es andere durchaus sein könnten.

Zum Beispiel, scheint Joggen eine relativ einfache und gute Form von Training zu sein. Allerdings hat die Art wie Sie rennen einen großen Einfluss.

Wie Ihre Füße auftreten kann einen großen Einfluss haben und sich ziemlich schnell in einem Rückenschmerz ausarten.

Dennoch, wenn Sie daran denken Yoga auszuprobieren um einen bestehenden Rückenschmerz zu lindern oder einem zukünftigen Rückenproblem vorzubeugen sollten Sie sich vorher mit Ihrem Hausarzt absprechen um sich zu bestätigen dass es in Ordnung ist damit anzufangen.

Es ist zwar nicht unmittelbar eine belastende oder anstrengende Form von Übung so wie viele andere, aber dennoch ist Yoga trotz alledem eine Übung bei der Sie sich lieber eine medizinische Bestätigung einholen bevor Sie damit anfangen.

Es wäre auch sehr ratsam dass Sie unter der professionellen Aufsicht eines ausreichend qualifizierten Yoga Lehrers trainieren.

Zwar gibt es viele Webseiten die bildliche Darstellungen der Asanas (Körperstellungen) zeigen die weitestgehend als ‘Rücken-freundlich’ gelten, aber es wird bestimmt sicherer und auch produktiver sein diese Positionen von Anfang an richtig zu lernen.

Um fair zu bleiben, einige der Positionen die meistens empfohlen werden für Rückenschmerzleitende erscheinen nicht so schwierig wie die ‘Balasana’ Pose (‘Kind Position’) wie wir Sie aus der Yoga cards entnehmen.

Dennoch gibt es Feinheiten auch in einer scheinbar einfachen Pose wie dieser, und es ist nicht sehr wahrscheinlich dass Sie diese von selbst entdecken.

Daher ist es definitiv empfehlenswert dass Sie sich professionellen Rat und Training einholen

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