Vergesslichkeit: Nicht immer eine Demenz

Vergesslichkeit: Nicht immer eine Demenz

Vergesslichkeit: Nicht immer eine Demenz

Hin und wieder etwas zu vergessen, ist normal. Doch setzt das Gedächtnis häufig aus, kann es problematisch werden.
Wann es sich lohnt, Vergesslichkeit näher zu untersuchen.Manchmal ist es wie verhext: Da kannte man jahrzehntelang die Telefonnummer des alten Schulfreunds auswendig, doch jetzt will sie einem auf einmal partout nicht einfallen. Harmlose Gedächtnislücke – oder erstes Anzeichen einer beginnenden Demenz? „Jeder vergisst hin und wieder einmal etwas“, sagt Professor Richard Dodel, kommissarischer Leiter der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg.Eine vergessene Telefonnummer ist also nicht unbedingt ein Anlass zur Sorge. Im Übrigen ist es auch durchaus normal, dass solche kleinen Gedächtnispannen im zunehmenden Alter sich leicht häufen. „Auch das Gehirn altert“, so Dodel. Die umgangssprachliche Altersvergesslichkeit gibt es also tatsächlich. Allerdings muss in der zweiten Lebenshälfte nicht zwangsläufig ein kognitiver Leistungsabfall stattfinden. Wer aktiv bleibt und seinem Kopf ständig neue Aufgaben gibt, erhöht seine Chancen, auch mit 70 Jahren geistig noch fit zu sein.Ab wann sollte man sich untersuchen lassen?
Außerdem können beispielsweise äußere Einflüsse oder Stress kurzzeitig das Erinnerungsvermögen trüben. In einigen Fällen ist es aber durchaus ratsam, Gedächtnisaussetzer von einem Arzt untersuchen zu lassen. Vor allem dann, wenn die Vergesslichkeitsanfälle verstärkt auftreten, bereits längere Zeit andauern oder sie die Betroffenen im Alltag beeinträchtigen.Andere Ursachen für zunehmende Vergesslichkeit
Die erste Anlaufstelle bei Gedächtnisproblemen sollte der Hausarzt sein. Falls notwendig wird er den Patienten an eine Gedächtnisambulanz oder einen Nervenarzt (Neurologen) überweisen. Der Hausarzt kann auch abklären, ob andere begünstigende Ursachen für Gedächtnislücken vorliegen. Infrage kommen zum Beispiel:

Depression: Psychische Krankheiten können Gedächtnisstörungen zur Folge haben. Dazu zählen neben Depressionen auch Angsterkrankungen.
Schilddrüsenunterfunktion: Die Schilddrüse produziert in diesem Fall zu wenig Hormone. Symptome können unter anderem rasches Ermüden, Gewichtszunahme, leichtes Frieren und Gedächtnislücken sein. Zur Behandlung verschreibt ein Arzt in der Regel Schilddrüsenhormone.
Vitaminmangel: Fehlt dem Körper Vitamin B12 können neben anderen Mangelerscheinungen unter anderem auch Gedächtnisprobleme auftreten. Der Arzt kann einen Mangel diagnostizieren und entscheiden, ob eine Therapie mit B12 notwendig ist. Wer vorbeugen möchte: Vitamin B12 steckt in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch oder Milch.
Schlafmangel: Zu wenig Schlaf kann Vergesslichkeit ebenfalls begünstigen.
Erkrankungen des Zentralnervensystems: Diese können sich unter anderem in verminderten Gedächtnisleistungen bemerkbar machen. Das kann zum Beispiel bei Parkinson, aber auch Multipler Sklerose der Fall sein.
Flüssigkeitsmangel: Vor allem ältere Menschen neigen dazu, zu wenig zu trinken. Tipps, wie Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, finden Sie hier.
Medikamente: Verschiedene Arzneien können sich auf das Gedächtnis auswirken. Der Arzt oder Apotheker kann Auskunft dazu geben, ob ein Medikament die Merkfähigkeit beeinflussen könnte. Auf keinen Fall Arzneimittel eigenmächtig absetzen, sondern den Arzt auf Merkschwierigkeiten ansprechen und mit ihm besprechen, was sich dagegen tun lässt.
Drogen: Hier ist vor allem Alkohol als weit verbreitetes Rauschmittel zu nennen. Er beeinträchtigt nicht nur kurzfristig das Denkvermögen, sondern kann es auch langfristig schädigen.
Weitere mögliche Anzeichen für eine Demenz
Charakteristisch für eine Demenz ist vor allem ein gestörtes Kurzzeitgedächtnis. Betroffene können sich Neues nur schwer merken. Zunehmende Gedächtnislücken sind allerdings nicht die einzigen möglichen Anzeichen für eine beginnende Demenz. Meist kommt es noch in anderen Bereichen zu geistigen Einbußen. Ein Alarmzeichen ist, wenn Betroffene sich auf einmal mit Dingen schwer tun, die ihnen bislang keine Probleme bereiteten – etwa Autofahren. Auch das Sprach-, Orientierungs- und Urteilsvermögen können infolge einer Demenz schwinden. Selbst die Persönlichkeit kann sich wandeln: Ruhige, höfliche Menschen neigen unter Umständen dann auf einmal zu Aggressionen.

Der Begriff Demenz fasst verschiedene Krankheiten zusammen. Je nach Typ sind auch andere Symptome mögich. Gedächtnisstörungen sind etwa häufige Anzeichen einer vaskulären Demenz oder einer Alzheimer-Erkrankung. „Bei frontotemporalen Demenzen spielen sie dagegen nur eine untergeordnete Rolle“, sagt Neurologe Dodel. Zu diesen gehört zum Beispiel die Pick-Erkrankung. Diese Erkrankungsgruppe zeigt sich stattdessen eher, indem Betroffene sich auffällig und unkontrolliert verhalten – was bei Alzheimer wiederum Dodel zufolge kaum eine Rolle spielt.

Ausgewogene Ernährung, Sport und soziale Kontakte sind wichtig
Die Furcht vor Demenz ist bei Vergesslichkeit in vielen Fällen unbegründet. Und um Gedächtnislücken im Alter möglichst vorzubeugen, kann jeder selbst aktiv beitragen, indem er sich gesund und ausgewogen ernährt, abwechslungsreiche und geistig fordernde Hobbys pflegt und sich regelmäßig bewegt. Wichtig ist es auch, Freunde zu treffen, denn der Kontakt mit anderen Menschen regt den Geist an. Doch trotz allem Kopf-Training: Dass einem gelegentlich eine Telefonnummer entfällt, wird sich wohl nie völlig verhindern lassen.

 

Vitamine und Ihre Gesundheit

Wir wissen heute alle, dass die Einnahme von Vitaminen eine sehr einfache Möglichkeit ist, einen gesunden  Weg einzuschlagen, um bis zum Lebensende gesund zu leben.

In der Vergangenheit wurden die Vitamine mit Diäten eingesetzt, obwohl sie nicht einmal in die Nähe kommen würden, so anspruchsvoll wie sie heute sind.

Die Vitamine von heute sind weitaus komplexer und auf bestimmte Aspekt Ihres Körpers ausgerichtet.
Auch wenn manche Menschen das nicht erkennen können, kann uns die Nahrung, nicht alle Vitamin- und Nährstoffe geben, wie sie der Körper braucht.

Obwohl Sie vielleicht einer gesunden Ernährung nachgehen, werden Sie nicht alles, was Ihr Körper täglich braucht auch empfangen.

Sie können qualitativ hochwertige Lebensmittel kaufen, wenn Sie möchten.
Auch wenn Sie es nicht tun, ist dies die bevorzugte Art, dieser Situation aus dem Weg zu gehen.

Egal was Sie essen, werden Sie nie die Nährstoffe und Vitamine bekommen die Sie brauchen.

Selbst ein kleiner Hunger kann zu einem Nachteil werden, wenn es darum geht was Ihr Körper braucht. Kleiner Hunger macht viel schneller satt, so dass es schwieriger für Sie wird, die Lebensmittel, die Sie auf einer täglichen Basis zu sich nehmen, zu essen.

Sie werden durch Ihr Essen, nicht die Mineralstoffe und Vitamine bekommen, wie sie Ihr Körper benötigt.
Wenn Sie Einschränkungen in Ihrer Ernährung haben, kann es noch schwieriger werden die richtige Menge an Vitaminen und Nährstoffen zu erhalten.

Diejenigen, die unter Lebensmittelallergien leiden, haben es noch schwieriger, die richtige Menge an Vitaminen zu erhalten.
Selbst wenn Sie einen kleinen Hunger haben könnte es zu einem Nachteil werden, alles für Ihren Körper zu bekommen, was er braucht.

Die wichtigsten Vitamine sind C und E

Sie können Vitamine und Mineralstoffe über Ihre normale Ernährung aufnehmen.
Auch wenn es viele Vitamine gibt, die Sie ausgemacht haben, eines der wichtigsten, ist das Vitamin B12 das hilft Ihre Energie zu erhöhen und stärkt das Immunsystem.

Einige andere Vitamine sind in Ihrer normalen Ernährung enthalten, z. B. Vitamin A, C, D und E. Diese Vitamine, sind für Ihren Körper sehr wichtig, da sie mit vielen verschiedenen Funktionen helfen.

Vitamin C und E gehören zu den wichtigsten, da sie Ihrer Haut und dem Haarwachstum helfen und Einfluss hat auf die Art, wie Ihr Körper funktioniert.

Um sicherzustellen, dass sich Ihr Körper stets von der besten Seite zeigt, sollten Sie gewährleisten können, dass Sie die richtige Menge an Vitaminen, mit Ihrer Ernährung erhalten.

Sie können auch Ergänzungen, lokal oder online finden, mit Hunderten zur Auswahl. Sie sollten auch Selen und Colostrum in Ihre tägliche Ernährung mit einbringen. Diese beiden Vitamine, werden Ihre Gesundheit fördern.

Wenn Sie die richtigen Vitamine mit Ihrer Diät zu sich nehmen – werden Sie feststellen, dass Ihre Gesundheit und Energie immer an Ihrem oberen Leistungsniveau bleiben wird.

 

 

Vitamin B12 senkt das Alzheimer-Risiko

 

Vitamin B12 senkt das Alzheimer-Risiko

Stockholm (pte/19.10.2010/11:50) – Vitamin-B12-Werte stehen in einem Zusammenhang mit dem Risiko an Alzheimer zu erkranken. Die Beweise für diese These mehren sich. Eine Studie des Karolinska Institutet http://ki.se ist zu dem Ergebnis gekommen, dass hohe Werte dieses Vitamins mit einem geringen Risiko in Verbindung stehen. An der Studie nahmen 271 Finnen teil. Bei jenen Personen, die über die höchsten Werte verfügten, war die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung am geringsten.Details der Studie wurden in Neurology http://www.neurology.org veröffentlicht. Rebecca Wood vom Alzheimer’s Research Trust http://www.alzheimers-research.org.uk warnte jedoch laut BBC, dass es trotz dieser Forschungsergebnisse noch zu früh sei, über die Einnahme von entsprechenden Präparaten nachzudenken.

Fleisch und Fisch

Vitamin B12 ist vor allem in Fleisch, Fisch und Eiern enthalten. Ein Zusammenhang zwischen Alzheimer und Vitamin B wird bereits seit einigen Jahren hergestellt. Es ist bekannt, dass höhere Homocystein-Werte das Risiko eines Schlaganfalls und einer Demenz erhöhen können. Die Werte dieser Aminosäure können durch eine Erhöhung der Menge an Vitamin B12 im Blut gesenkt werden.

Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass die bei Alzheimer auftretende Schrumpfung des Gehirns bei Patienten verlangsamt wird, die große Mengen an Vitaminen wie B12 zu sich nehmen.

Hohe Werte sind gut

Die freiwilligen Teilnehmer an der aktuellen Studie waren zwischen 65 und 79 Jahren alt. Keiner litt zu Beginn der Studie an einer Demenz. Im Verlauf der nächsten sieben Jahre wurde diese Krankheit bei 17 Personen diagnostiziert. Die Wissenschaftler konnten in der Folge ermitteln, ob die Vitamin B12-Werte einen Einfluss gehabt hatten. Hohe Homocystein-Werte schienen erneut auf ein höheres Risiko hinzuweisen. Jene Teilnehmer mit den höchsten Vitamin B12-Werten waren anscheinend einem geringeren Risiko ausgesetzt.

Helga Refsum von der Universität Oslo http://www.uio.no , die sich ebenfalls auf die Erforschung von Vitamin B spezialisiert hat, betonte, dass die aktuelle Studie weitere Beweise dafür liefere, dass es einen Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin B12-Werten und Alzheimer gibt. Diese Forschungsergebnisse sollten Anlass für groß angelegte Tests sein, ob ein derart einfacher Behandlungsansatz tatsächlich den Verlauf der Krankheit verlangsamen kann.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Michaela Monschein
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E-Mail: monschein@pressetext.com

[ Quelle: http://pressetext.com/news/101019023/ ]

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