Biotin Vitamin-H das Schönheitsvitamin und Gesundheit

Posted on 7. Dezember 2019Kommentare deaktiviert für Biotin Vitamin-H das Schönheitsvitamin und Gesundheit
Vitamine sind für unseren Körper von essenzieller Wichtigkeit. z.B. Biotin (Vitamin-H) zählt zu den B-Vitaminen und ist an mehreren wichtigen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. unerlässlich. Das Vitamin Biotin (auch: Vitamin B7, Vitamin H) wurde Anfang der 1930er-Jahre entdeckt. Die inzwischen veraltete Bezeichnung „Vitamin H“ verdankt Biotin seiner positiven Wirkung auf Haut und Haare. Biotin wird auch gerne als das „Schönheitsvitamin“ bezeichnet.Biotin es ist an zahlreichen Stoffwechsel und Zellteilungsprozessen im Organismus beteiligt z. B. an der Umsetzung von Fettsäuren, Kohlenhydraten und Eiweißen. Biotin gehört zu der Familie der B-Vitamine und ist für die Unterstützung der Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen essenziell. Biotin kommt in mehreren Enzymen als Cofaktor vor, und ist am Energie-Stoffwechsel beteiligt. Eine Ergänzung der Nahrung mit Biotin kann für die Stärkung von Haaren und Nägeln sinnvoll sein, da es die „Crosslinks“ (Querverbindungen) von Keratin-Proteinen erhöht sowie den Energiestoffwechsel und die Normalisierung von Cholesterinwerten und des Blutzuckerspiegels fördert.

Eine Einnahme von Biotin kann Folgendes bewirken:

Verbesserung des Glukosestoffwechsels
Erhöhung der Nutzung von Glukose
Verbesserung der Glukosetoleranz
Verbesserung der Glucose-Homöostase
Erhöhung des Abbaus von Glukose in der Leber und der Bauchspeicheldrüse
In Kombination mit Chrom ein Schutz vor Insulinresistenz
Nützlich bei der Prävention und Bekämpfung von Schwangerschafts-Diabetes
Kontrolle des Blutzuckers bei Typ-I-Diabetes
Regulation der Leberenzyme
Schutz vor peripherer Neuropathie

Wer sollte besonders auf seine Biotin-Zufuhr achten?

Jeder, der Wert auf ein wirkungsvolles Aussehen und auf gesunde Haare und Nägel legt, profitiert von Biotin. Auf ihre Biotinversorgung sollten auch Personen achten, die Diät halten, viel Stress erfahren oder einen hohen Nikotin oder Alkoholkonsum aufweisen. Auch Schwangere, stillende Mütter, ältere Menschen und Sportler haben einen erhöhten Bedarf an Biotin.

Bestimmten Enzymen, die wichtig für den Aminosäuren, Fettsäuren und Kohlenhydratstoffwechsel sind. Zudem spielt es eine Rolle beim Aufbau von Cholesterin und der DNA sowie beim Zellwachstum. Das wasserlösliche Biotin ist ein Vitamin der B-Gruppe. Es hilft als CoenzymHilfssubstrat für ein Enzym.

Biotin wurde ursprünglich als Vitamin-H bezeichnet, da man schon früh seine Bedeutung für Haut und Haare erkannte. Wie Folsäure gehört Biotin jedoch zum Vitamin-B-Komplex und ist als Vitamin-B7 bekannt. Biotin ist wasserlöslich und kann von den Proteinen Streptavidin und Avidin gebunden werden. Sowohl für den Fettstoffwechsel und den Stoffwechsel der Kohlenhydrate und Eiweiße, als auch im Zellkern spielt Biotin eine wichtige Rolle. Ebenso ist es an der Regulierung des Blutzuckerspiegels beteiligt.

Auch für eine gesunde und reine Haut ist Biotin verantwortlich. Wer beispielsweise unter Akne oder Pickel leidet, sollte Präparate mit dem Zusatz Biotin einnehmen oft werden diese auch vom Hautarzt verordnet. Sowohl für den Fett- als auch für den Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel ist Biotin unabdingbar. Dabei wirken sie als sogenanntes Coenzym. Darüber hinaus ist Biotin auch verantwortlich für das Wachstum und die Lebensdauer von Blutzellen, Nervengewebe und Talgdrüsen.

Anders als andere lebensnotwendige Vitamine nimmt der Körper meist ausreichend Biotin über bestimmte Lebensmittel auf. Daher leiden gesunde Menschen, die sich ausgewogen ernähren, äußerst selten an Biotinmangel. Mögliche Symptome für einen Biotinmangel können sein:

Haarausfall, stumpfe und brüchige Haare, Farbveränderungen der Haare
Haut: Hautstörungen und Hautveränderungen, lokale Parästhesie (Fehlempfindungen), blasse und gräuliche Hautfarbe
Brüchige Nägel
Höhere Anfälligkeit für Infektionen
Muskelschmerzen
Dermatitis
Muskelhypotonie
Depression
Erhöhte Cholesterinwerte
Anderem Hautstörungen
Spröde Nägel
Blutarmut
Müdigkeit auf
Übelkeit oder
Appetitlosigkeit
Halluzinationen
Geistige Retardierung bei schwerem Mangel
Hörverlust
Veränderungen des Stoffwechsels
Bewegungsstörungen
Ataxie (Gleichgewichtsstörungen durch Störung des Kleinhirns)
Störungen der Herzfunktion
etc.

Ob ein Biotinmangel vorliegt, kann der Arzt anhand von Blut- und Urinproben bestimmen. Sobald der Körper täglich wieder über ausreichend Biotin verfügt, bessern sich die Beschwerden in der Regel bereits nach wenigen Tagen.

Dieses lebenswichtige Vitamin B7 (Biotin) muss dem Körper über die Nahrung zugeführt, kann also von ihm selbst nicht gebildet werden. Insbesondere schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Bedarf an dem Vitamin B7 Biotin. Wer viel raucht oder aber übermäßig viel Alkohol zu sich nimmt, sollte ebenfalls auf eine ausreichende Versorgung mit Biotin achten.

Darüber hinaus haben ebenso ältere Personen und sportlich besonders aktive Menschen einen höheren Bedarf an Biotin. Wer ständig Stress ausgesetzt ist, muss auch auf eine ausreichende Biotinzufuhr achten und benötigt eventuell eine höhere Dosis. Bedeutung von Vitamin B7 (Biotin) für Gesundheit und Sport.

Wo ist Biotin enthalten?
Biotin in pflanzlichen Lebensmitteln in freier Form vorhanden ist, muss dies bei tierischen Lebensmitteln erst umgewandelt werden, um vom Körper verarbeitet werden zu können.
Das in der Nahrung enthaltene Biotin ist zum Teil an Eiweiße gebunden, die im Dünndarm erst abgespalten werden müssen, ehe der Körper das Vitamin aufnehmen und verwerten kann. Diese Aufgaben übernimmt das Enzym Biotinidase.
Biotin in Lebensmitteln: Gute Biotinquellen sind beispielsweise Leber, ungeschälter Reis, Sojabohnen, Eigelb/gekochte Eier, Haferflocken, Spinat, Champignons, Linsen und Nüsse, auch Bananen und Tomaten, Milch und Nieren versorgen den Organismus mit Biotin.

Wie viel brauchen wir Biotin?

Biotin gehört zu den sogenannten lebensnotwendigen (essenziellen) Vitaminen, das heißt, der Körper kann Biotin nicht selbst herstellen, sondern muss es regelmäßig mit der Nahrung zu sich nehmen. Ein Biotinmangel tritt bei gesunden Menschen mit ausgewogener Ernährung nur sehr selten auf. Der genaue Wert ist nicht bekannt. Schätzwert für eine angemessene Zufuhr für Jugendliche (ab 15 Jahren) und Erwachsene pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten: 30–60 µg Biotin.

Zu viel – zu wenig Biotin?
Ein gesunder Erwachsener benötigt pro Tag nur etwa zwischen 30 und 60 Mikrogramm Vitamin B7 (Biotin). Grundschulkinder wiederum benötigen nur 30 Mikrogramm und bei Säuglingen reicht die Zufuhr von 15 Mikrogramm Biotin am Tag völlig aus.

Ein Mangel an Biotin ist heutzutage eher selten. Allerdings gibt es eine Erbkrankheit, welche durch einen Gendefekt zu einem Mangel an Biotin führen kann. Dieser Mangel kann auf verschiedene Weise zum Ausdruck kommen. Entzündungen der Haut können dann ebenso auftreten wie glanzloses und sprödes Haar, Haarausfall und brüchige Nägel. Selbst Blutarmut, Depressionen sowie eine Störung der Herzfunktion sind bei einem Mangel an Biotin durchaus keine Seltenheit. Auch eine allgemeine Unterzuckerung sowie eine Erhöhung der Cholesterinwerte können auf einen Mangel des Vitamins B7 hinweisen (Vitamin-H).

Mangelerscheinungen treten bei einer ausgewogenen Ernährung nicht auf. Eine extreme Fehl- bzw. Unterernährung oder Alkoholismus können neben anderen Ursachen jedoch einen Biotinmangel hervorrufen. Oft besteht auch ein Zusammenhang mit einem gleichzeitigen Mangel anderer Vitamine des B-Komplexes. Typische Symptome fehlen dabei jedoch oftmals. Es können u.a. entzündliche Reaktionen der Haut, Entzündungen der Bindehaut, Schwäche, Übelkeit und auftreten.

Auch interessant dass Histone sind Proteine, die DNA binden und in kompakte Strukturen verpacken, um Nukleosomen zu bilden. Diese sind ein integraler struktureller Bestandteil der Chromosomen. Die kompakte Verpackung der DNA muss für die DNA-Replikation und Transkription gelockert werden. Die dafür notwendige Modifikation von Histonen durch Bindung von Acetyl oder Methyl-Gruppen, beeinflussen die Struktur der Histone und somit die Transkription und Replikation von DNA. Eine zunehmende Anzahl an Forschungsergebnissen deutet darauf hin, dass die Biotinylierung von Histonen eine wichtige Rolle bei der Regulierung der DNA-Replikation und Transkription sowie der zellulären Proliferation und anderen zelluläre Reaktionen spielt.

Also bleiben Sie gesund!

https://de.wikipedia.org/wiki/Biotin