Kategorie: Anleitungen

„Upcycling“ – aus der Mülltonne zum Designerobjekt

„Upcycling“ – aus der Mülltonne zum Designerobjekt

Es gab ihn schon, diesen angeblich neuen Trend.
In der Nachkriegszeit wurde aus dem Wenigen, was noch übrig und zumindest in Teilen unbeschädigt war, Brauchbares geschaffen.
Keine Mode, bittere Not zwang die Menschen, unter anderem aus Stahlhelmen Küchensiebe zu fertigen – das wohl eindringlichste Beispiel.

Heutzutage nicht mehr nötig; fast alle Gebrauchsgüter können zu einem vergleichsweise günstigen Preis gekauft, benutzt und anschließend „entsorgt“ werden.
Und eben das ist es – eine Abneigung gegen Überfluss, gegen die “Ex und Hopp“-Mentalität. “Es ist doch viel billiger, das Teil neu zu kaufen, als es zu kleben“.
Bei vielen Gegenständen ist Reparieren nicht mehr vorgesehen, selbst bei hochwertigen Elektrogeräten.

„Upcycling“ ist mehr.

Es ist Kreativität, es ist Sparsamkeit und es ist ein gutes Gefühl aus einfachen Wegwerfartikeln Neues zu schaffen, eine „Aufwertung“ im eigentlichen Wortsinn.
Und es entsteht ein Unikat.
Die Ideen sind überraschend und die Möglichkeiten schier grenzenlos.
Getränketüten mutieren zu Geldbeuteln, T-Shirts, in Streifen geschnitten, werden zu Taschen „verhäkelt“ und das alte Regal lebt nach Behandlung mit Farbe und Pinsel weiter, statt auf dem Sperrmüll zu landen.

Mittlerweile existieren unzählige Websites zu diesem Thema. Es gibt Bücher und Zeitschriften sowie ganze „Upcycling“-Läden.
Auf Blogs tauschen Gleichgesinnte Lob und Kritik aus; neue Anregungen und hilfreiche Tipps wandern durchs Netz.
Ein gewisses „Suchtpotenzial“ droht; irgendwann wird jedes Stück Abfall (außer vergammelten Essensresten) auf Verwertbarkeit geprüft…

Einzigartigkeit aus Massenware; Design aus Abfall – ein überraschender, aber nützlicher Trend!

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/16982/

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Yoga Gesundheit, auf dem Weg zum Ziel

Yoga Gesundheit, auf dem Weg zum Ziel

8 Wege beim Yoga

 

Yoga – immer mehr Menschen üben sich in den Asanas dieser „Sportart“. Dabei ist Yoga nicht nur Entspannung und Bewegung, sondern eine Lebensart. Hier fließen Körper und Geist zusammen. Ohne den Blick nach „innen“ ist jegliche Übung zwecklos. Wer Yoga praktiziert, stellt seinen Leben auf den Kopf oder wird es zumindest nach einigen Wochen Training infrage stellen und es aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Bei den meisten stellt sich automatisch nach einiger Zeit ein anderes Denken ein.

Entweder sie werden Vegetarier, sie leben bewusster oder sind in hektischen Situationen völlig ruhig. Natürlich kann, bei regelmäßigem Training, mit Yoga Gewicht reduziert und Muskeln entwickelt werden, doch das eigentliche Ziel ist die innere Ausgeglichenheit und das Erreichen der inneren Balance. Hierfür gibt es die 8 Wege des Yoga. Wer sie alle meistert, reinigt Körper, Geist und Seele und gelangt letztendlich zur Erleuchtung.

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Weg 1 – Yama, das Verhalten anderen gegenüber

Hier geht es um Nächstenliebe, Rücksicht sowie Mitgefühl. Wichtig ist die Aufrichtigkeit dabei, nicht nur in Gedanken, sondern auch in Worten und gerade Taten. Niemand sollte anderen etwas neiden, selber nicht auf Wohlstand fixiert sein und nicht süchtig werden. Wer regelmäßig morgens, und sind es nur 10 Minuten, Yoga übt, hilft seinem Geist dabei, „frei“ zu werden. Dieser Schritt nach innen lässt uns die Werte anders betrachten und somit unser Verhalten zu ändern.
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Weg 2 – Niyama, das Verhalten sich selbst gegenüber

Das A und O beim Yoga ist die Disziplin. Sie reinigt Geist und Körper, hilft beim Selbststudium, der Askese und Hingabe. Wer bewusst atmet, meditiert und regelmäßig übt, wird innerlich rein. Dabei sollte stets auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers geachtet werden. Das fängt schon beim Essen an. Irgendwann wird nicht mehr einfach so gegessen, nur weil einem langweilig ist oder ähnliches. Bei dieser Art essen ist die Gefahr zuzunehmen, sehr groß. Der Körper signalisiert schon, wenn er etwas braucht. Man muss nur lernen, darauf zu hören. Dann fällt es auch nicht mehr schwer, Grenzen zu erkennen und diszipliniert sowie gesund zu leben. Sagt einem das Bauchgefühl, irgendwas stimmt nicht, immer darauf hören. Wenn etwas quält, loslassen. Lebe leichter. Um stressigen Situationen gelassener entgegen zu treten, ist die Selbstreflexion eine große Hilfe. Wenn wir unser Handeln kritisch überdenken, können wir das nächste Mal besser reagieren. Alles objektiv betrachten und auch philosophische Schriften lesen fördert diesen Prozess. Ebenso Askese ausüben, die Enthaltsamkeit, lässt unser Handeln und Denken auf ein gesundes Maß reduzieren. Nicht zuletzt die Hingabe, als sogenanntes I-Tüpfelchen, stärkt die innere Stimme. Sich Gott hingeben hilft, voller Vertrauen auf dem Fluss des Lebens zu schwimmen.
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Weg 3 – Asana, die Körperhaltung

 

Insgesamt gibt es über 200 Körperhaltungen. Mit jeder Asana, die wir üben, trainieren wir Muskeln, innere Organe, Nerven und unsere Flexibilität. Dadurch wird unser Körper und unser Geist stabilisiert. Unerlässlich ist während der Übungen die richtige Atmung sowie das Bewusstsein. Mit jeder Faser muss der Übende bei den Asanas sein. Jede Asana hat eine unterschiedliche Wirkung. Es gibt langsame sowie dynamische Übungen. Es gibt kaum eine Wirkung, die nicht mit Yoga erzielt werden kann. Sei es bei Erkältungen, Rückenbeschwerden oder die innere Balance.
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Weg 4 – Pranayama, das bewusste Atmen

 

Mit der richtigen Atemtechnik wird während der Asanas die Lebensenergie gelenkt. Lenkung kann auch als Beherrschung bezeichnet werden. Die Atmung muss gezielt durchgeführt werden, da sie nicht dem Willen unterliegt. Sie wird vom Nervensystem geführt. Wenn wir bewusst atmen, wird es dynamisch. Das heißt, wir können den Atem anhalten und sofort wieder ein- oder ausatmen. Somit wird nicht nur jede Zelle mit Sauerstoff versorgt, sondern auch die allgemeine Gesundheit verbessert. Das richtige Atmen führt Körper und Geist zusammen und kann beim Meditieren eine große Hilfe sein. In Stress- oder Angstsituationen atmen wir automatisch schneller und geraten in Panik. Wer aber seinen Atem kontrollieren kann, wird auch in solchen Lagen ruhiger durch richtiges Atmen. Es gibt verschiedene Atemtechniken beim Yoga. Die tiefe Atmung, die Vollatmung, die Brustatmung, die Flankenatmung, die Bauchatmung sowie die Zwerchfellatmung. Jede einzelne hat ihre eigenen Ziele und Wirkungen.
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Weg 5 – Pratyahara, die Sinnesbeherrschung

 

Sich zu beherrschen und zurückziehen zu können ist in der heutigen hektischen Welt nahezu überlebenswichtig. Ruhe zu finden, entspannen zu können und sich nur auf sich selbst konzentrieren muss jedoch gelernt sein bzw. geübt werden. Jeder äußere Reiz wird dabei umgeleitet und aus dem Kopf „geschmissen“. Wir nehmen nur das positive wahr, das was uns stärkt. Negatives braucht unser Gehirn nicht. Schlechte in gute Gedanken verwandeln, dafür lohnt sich die regelmäßige Übung.
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Weg 6 – Dharana – die Konzentration

 

Dharana ist das Fixieren eines einzigen Konzentrationspunktes im Geist. Dafür muss man völlig entspannt sein, die Aufmerksamkeit nach innen gelenkt haben sowie ruhige Gedanken haben. Tiefe Atmung hilft dabei. Dieser Punkt der Konzentration hilft uns, dass die Gedanken nicht wild umherschwirren. Es gibt dabei viele Möglichkeiten, einen Konzentrationspunkt zu finden. Dieser kann ein bestimmter Gegenstand sein oder auch eine brennende Kerze. Jedoch muss dieser Punkt im inneren Auge erscheinen, das heißt, er wird sich vorgestellt und die Gedanken richten sich ausschließlich auf ihn. Die Stelle zwischen den Augen ist das „Dritte Auge“, dahin wird der Gegenstand fokussiert.
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Weg 7 – Dyhana, die Meditation

 

Komplett in sich selber gehen, die Außenwelt nicht mehr wahrnehmen, das ist das Ziel der Meditation. Somit wird das Bewusstsein auf Dauer erweitert. Es gibt viele Techniken beim Meditieren und viele Mantras. Welche einem am besten gefällt, muss tatsächlich probiert werden. Die Mantras können entweder laut ausgesprochen, gedacht oder gesungen werden. Wer so zur Selbsterkenntnis gelangt, kann den 8. Weg beschreiten.
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Weg 8 – Samadhi, die Erleuchtung

 

Die Erleuchtung ist das Nonplusultra, das ein jeder Yogi erreichen kann. Befindet man sich in diesem Zustand, ist der Körper und der Geist mit der Umwelt eins geworden. Man erkennt, dass alles mit allem verbunden ist und dabei frei von Vorurteilen und Bewertungen ist. Der Yogi ist eins mit Gott.

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Wasser als Quelle der Schönheit

Wasser als Quelle der Schönheit

Der Mensch besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Es ist der Stoff des Lebens. Dementsprechend bedeutungsvoll ist Wasser für unseren Stoffwechsel. Wasser löst und transportiert lebenswichtige Nährstoffe, es führt Schlacken ab und erzeugt Wärme. Seine Inhaltsstoffe sorgen für den richtigen Druck in unseren Zellen. Salze, alkalische und saure Verbindungen machen das möglich.

Wir können nur überleben, wenn der Wasserspiegel in unserem Körper konstant bleibt. Unser Gehirn leidet als erstes unter Wassermangel. Aber auch die Haut wird schlaff und nimmt Schaden.

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Dabei verlieren wir regelmäßig Wasser. Durch Schwitzen, über die Atmung und Urin scheiden wir täglich etwa zweieinhalb bis drei Liter Wasser aus. Nicht alles können wir durch Trinken wieder zuführen. Mindestens die Hälfte sollten über unsere Nahrung kommen. Obst und Gemüse enthalten viel Wasser. Frisch verzehrt liefern sie Vitamine, Mineralien und vor allem Flüssigkeit. Zusätzlich wird empfohlen, rund zwei Liter Wasser täglich zu trinken. Reines Wasser ist am besten, aber auch Fruchtsäfte und Tee sind möglich. Leitungswasser ist nicht weniger gut als Mineralwasser. Die Qualität unseres Leitungswassers ist hervorragend. Sie müssen also keine speziellen Quellwasser kaufen.

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Wasser Quell des Lebens

Wem das Trinken von zwei Litern täglich schwer fällt, dem helfen feste Regeln. Ein erstes Glas trinken Sie gleich nach dem Aufstehen. Stellen Sie sich dann die gewünschte Menge an einen Ort, an dem Sie sich häufig aufhalten, zu Hause in der Küche oder im Büro neben dem Schreibtisch. Trinken Sie zwischendurch immer wieder etwas Wasser. Es wird schnell zur Gewohnheit. Unterwegs im Auto gehört neben den Fahrersitz eine Flasche Wasser, so kommen Sie leicht auf die empfohlene Trinkmenge. Wobei nicht alle Getränke geeignet sind. Milch ist kein Getränk, sondern ein Lebensmittel. Bei Kaffee gehen die Meinungen auseinander. Einig sind sich Ernährungsberater auch darin, dass zuckerhaltige Getränke nur als Ausnahme erlaubt sind. Am gesündesten ist einfaches, klares Wasser. Ihre Haut dankt es Ihnen.

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Wasser dient Ihrer Schönheit jedoch nicht nur von innen. Die Haut braucht die Feuchtigkeit auch von außen. Die äußeren, verhornten Zellen der Haut können Wasser aufnehmen. Sie werden so sanft aufgepolstert und Ihre Haut wird elastischer. Daher galt es früher als Schönheitsmittel, durch den Nebel zu spazieren. Effektiver ist jedoch der Wasserdampf eine Vollbades oder einer Sauna. Gönnen Sie Ihrer Haut von innen und außen ausreichend Feuchtigkeit. Sie ist das Elixier des Lebens und der Schönheit. Angereichert mit wohlriechenden, reinigenden und pflegenden Essenzen ist Wasser viel mehr als notwendiger Träger des Stoffwechsels. Es ist Vergnügen und Entspannung für die Seele, Förderer der Widerstandskraft und unabdingbar für Wohlbefinden und Gesundheit. Schönheit stellt sich dann von allein ein.

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Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/11501/

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Gartentipps: Gartendekoration selbst machen

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