Kategorie: Anleitungen

Mit Zucker haltbar machen – so konservieren Sie Früchte

Mit Zucker haltbar machen – so konservieren Sie Früchte

Bald ist Erdbeerzeit




Im Mittelalter war Zucker eine Kostbarkeit. Erst im 18. Jahrhundert, als man die Zuckerrübe als Quelle für den süßen Stoff entdeckte, wurde Zucker zum Süßen und später auch zum Konservieren genutzt. Aber warum macht Zucker unser Obst haltbar?
Obst haltbar machen

Frische Lebensmittel haltbar machen bedeutet, diese vor dem Verderben zu schützen.

Definition :

Zitat aus WIKIPEDIA: 

Zuckern

Die Haltbarmachung mithilfe von Zucker basiert auf einem ähnlichen Prinzip wie das des Einsalzens. Auch Zuckerlösung ist in der Lage, den Zellen von Schadorganismen die Zellflüssigkeit durch Osmose zu entziehen und diese somit abzutöten.

  • Einlegen in Zuckerlösungen: Zuckerlösungen kommen beim Einlegen von Nahrungsmitteln  …..
  • Kandieren: Beim Kandieren wird die Feuchtigkeit von Lebensmitteln (meist Obst) durch Zuckerlösung ersetzt. So können diese lange haltbar gemacht werden. Beispiele: kandiertes Obst[18]
Hefe- und Schimmelpilze, aber auch Bakterien müssen ausgeschaltet werden, damit frisches Obst nicht fault oder schimmelt.
Große Mengen Zucker sorgen für schlechte Lebensbedingungen, denn sie verringern das frei verfügbare Wasser. Allerdings tötet Zucker allein die Schimmelpilze und Hefen nicht ab. Während der Konservierung durch Zucker werden die Früchte gleichzeitig erhitzt und meistens zusätzlich mit einem Geliermittel eingedickt.
Das Prinzip ist einfach: Kochen Sie die zerkleinerten Früchte mit Zucker und Gelierhilfe und füllen Sie die heiße Masse anschließend in saubere, möglichst sterile Schraubgläser. So erhalten Sie Konfitüren und Marmeladen. Verwenden Sie für das haltbar machen keine Gelierhilfe, so erhalten Sie einen klassischen Kompott.

Vor- und Nachteile von Zucker

Ohne Zweifel ist Zucker ein kalorienreiches Kohlenhydrat. Nehmen sie viel  davon, um Früchte sicher haltbar zu machen, erhalten Sie ein sehr süßes und leider auch kalorienhaltiges Ergebnis.

Zucker ist notwendig

Obwohl zu viel Zucker ungesund ist, können Sie auf ihn beim kochen von Marmelade und Konfitüren nicht verzichten.
Für Konfitüre gibt es Gelierzucker als fertige Mischung von Zucker und Geliermittel zu kaufen. Auf der Verpackung ist genau verzeichnet, wie das Mengenverhältnis von Früchten zu Gelierzucker sein soll. So bedeutet Gelierzucker 1 : 1, dass Sie für ein Pfund Früchte auch ein Pfund Gelierzucker verwenden sollen. Beim Verhältnis 2 : 1 nehmen Sie für ein Kilogramm Früchte ein Pfund Gelierzucker.
Auch Gelierzucker für das Verhältnis 3 : 1 bietet der Handel an. Mit diesem lassen sich aber nicht alle Früchte haltbar machen.

Mit fertigem Gelierzucker ist es sehr leicht, frisches Obst haltbar zu machen. Darin besteht der große Vorteil dieser Konservierungsmethode. Bei selbst gekochter Konfitüre wissen Sie, was in den Gläsern drin ist. Beachten Sie aber, dass nicht alle Obst- und Beerensorten gleich gut gelieren. Es macht Sinn, sich ein passendes Rezept zur Fruchtsorte zu besorgen.

Worauf ist besonders zu achten?


Sammeln Sie kleine Schraubgläser und reinigen Sie diese vor dem Verwenden gründlich. Kleine Gläser haben einige Vorteile. Wird eines mal schlecht, ist der Verlust nicht so groß. Und wenn Sie ein Glas öffnen, ist es schneller verbraucht.

Je weniger Zucker  verwendet wird, desto wichtiger ist das Sterilisieren durch Hitze und ein anschließendes luftdichtes Verschließen der Gläser. Höchste Sauberkeit bei Früchten, Gläsern und allen Kochutensilien sind dann besonders wichtig.

Verwenden Sie nur tadellose Früchte. Solche mit faulen oder Druckstellen bringen ein schlechtes Ergebnis, das nicht schmeckt oder sogar verdirbt.
( Vor dem Verzehr besonders auf Schimmel achten,  bei aller Sorgfalt es kann immer etwas schlecht werden … )

Rezepte, selbst probiert !-)

Erdbeerlikör mit Wodka

900 g Erdbeeren

300 ml schwarzer Johannisbeernektar

100 ml Zitronensaft

ca 250 g Gelierzucker ( ich nehme normalen)

ca 250 ml Wodka

Das sind ca.  Angaben, Sie könne etwas probieren. Ich mag den Likör etwas flüssiger.

Pürieren und 5 min kochen. Etwas abkühlen lassen und bei ca 70 Grad Wodka hinzufügen. Sofort in Behälter füllen.

Erdbeer- Marmelade einfach

Meist steht ein Grundrezept auf den Verpackungen der Hersteller.

1 kg Erdbeeren

1 Packung 1 : 2 Gelier Zucker

Sprudelnd kochen .

Erdbeer-Banane

700 g Erdbeeren

300 g Bananen

1 Packung Gelierzucker (ich nehme 1 : 2)

Alles fein pürieren, und ca 5 Min. sprudelnd kochen. Sofort in Gläser füllen.

Im Garten reifen ab Juni die Ersten Himbeeren, wie wäre es mit eigener Himbeermarmelade ?

Update  23.06.18:

Himbeersirup

1 kg frische Himbeeren aus dem eigenen Garten 🙂

1 kg Sirupzucker

500 ml Wasser

aufkochen und  Übernacht ziehen lassen, danach durch ein feines Sieb  drücken und nochmal aufkochen. ergibt ca 1,5 Liter

Sehr lecker!!!

Pflaumenmus

Da Pflaumen schon im natürlichen Zustand einen hohen Gehalt an Pektin. Darum ist ein zugeben von Zucker nicht nötig.

Die gewünschte Menge der Pflaumen, bei ca 180 Grad für zwei Stunden, in den  Backofen. Falls gewünscht pürieren. Man erhält etwas die Hälfte der Ursprungsmenge. t in saubere Gläser füllen.

Leckere Herbstküche – Kürbis und Kartoffeln aus dem Backofen

Leckere Herbstküche – Kürbis und Kartoffeln aus dem Backofen

Kürbis und Co aus  dem Ofen

Wenn das Wetter draußen kälter wird und der Herbst langsam Einzug erhält ist es auch Zeit für neue Gerichte. Durch die bunten Blätter und das oft regnerische Wetter wünscht sich jeder einen gemütlichen Abend mit einem leckeren Essen. Im Herbst eigenen sich dazu vor allem Gerichte mit Kürbis. Diese sind nicht nur lecker sondern auch gesund. Und zusammen mit Kartoffeln eine vollwertige Mahlzeit.
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Für Kürbis und Kartoffel aus dem Backofen benötigt man:
  • 1 Hokkaido Kürbis (mittelgroß)
  • 500 g Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Curry
  • Thymian oder Rosmarin

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Und wer nicht die fleischlose Variante bevorzugt:
400g Putenbrust oder Hähnchenbrustfilet
Den Backofen auf 170°C Umluft (Ober-/Unterhitze 190°C) vorheizen.
Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
In einer Schüssel zusammen mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymian vermischen und anschließend auf ein Backblech geben.
Den Kürbis waschen, in Scheiben schneiden und die Kerne entfernen.

Die Kürbisscheiben auf einem, mit Backpapier belegtem Backblech verteilen und mit Olivenöl beträufeln. Anschließend noch mit Salz, Pfeffer und Curry auf beiden Seiten würzen. Nun können beide Bleche in den Ofen. Nach 40-50 min sind die Kartoffeln und der Kürbis gar. Es empfiehlt sich, nach ungefähr der Hälfte der Zeit die Position der Bleche im Ofen zu tauschen.pumpkin-1678889_1920Wer Putenbrust dazu mag: Die Putenbrust unter kaltem Wasser abwaschen und mit einem sauberen Küchentuch trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen und anschließen in der Pfanne braten.

Zu dem Gericht, ob als vegetarische Variante oder mit Putenbrust passt auch wunderbar ein bunter Blattsalat oder ein Dip aus Quark und verschiedenen Kräutern.

Eine Variante die auch sehr lecker ist :

  • Knoblauchzehe
  • Zwiebel
  • etwas Butter
  • kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 3-4 Kartoffeln
  • Karotte
  • guter Schuß Weisswein
  • halber Liter Wasser
  • Schlagsahne
  • Salz,Pfeffer nach belieben zum abschmecken

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Und jetzt einen guten Appetit!

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Die besten Lebensmittel zum Muskelaufbau

Die besten Lebensmittel zum Muskelaufbau

Kleine Aufstellung von proteinhaltigen Lebensmittel

Auf einige muss natürlich ein Vegetarier verzichten

1.Nussmus
Nüsse enthalten eine Vielzahl von pflanzlichen Fetten, die Energie freisetzen. Diese kann man auch in Form von Nussmus zu sich nehmen. Die Kalorienbombe eignet sich perfekt zum gesunden Muskelaufbau.

2.Geflügel
Geflügelfleisch macht nicht dick, sondern verleiht Power. Mit gerade mal 1 Gramm Fett pro 100 Gramm Fleisch, zählen Hähnchen- und Putenbrust mit zu den fettärmsten Proteinquellen. Auch das enthaltene Vitamin B6 sorgt für einen angeregten Protein-Stoffwechsel. Beim Geflügel ist die Eiweißverteilung folgendermaßen:

Pute: 21 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm Fleisch
Hähnchen: 24 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm Fleisch

3.Hüttenkäse
Nein, Hüttenkäse hat nichts mit Hütte zu tun, sondern eher was mit kalorienarmer Kraft. Der Käse, auch als körniger Frischkäse bekannt, hat einen hohen Anteil an Proteinen, die das Muskelwachstum anregen. Der Hüttenkäse hat pro 100 Gramm 13 Gramm Eiweiß zu verbuchen.

Eiweiß pur

4.Eier
Oh ja, Eiweiß macht die Muskeln dick. In Eiern ist logischerweise sehr viel davon enthalten. In 100 Gramm Eiermenge sind circa 12,8 Gramm Eiweiß enthalten.

5.Haferflocken
Getreide ist gesund! Vor allem in Hafer steckt gewaltige Sixpack-Energie. Die Schmelzflocken versorgen den Körper mit Kohlenhydraten, ohne diesen zu belasten. Am besten als Zutat für Müsli und selbstgemachte frische Waffeln.

6.Bananen
Warum auch schon Affen Bananen mochten ist klar: Der gelbe Energielieferant mit reichhaltigen Glukose-Anteil gibt dem Hirn nachhaltige Vollpower.

7.Reiswaffeln
Waffeln sind lecker – auch die aus Reis. Vorteil von Reiswaffeln: Sie sind gesund. Für Süßigkeiten-Liebhaber unter uns empfiehlt sich der Verzehr mit Marmelade oder Quark.

8.Kakao
Von wegen Kakao ist nicht gesund. Das braune Pulver enthält eine Menge Nährstoffe, die für den Körper wichtig sind. Besonders wirksam: als Shake-Zusatz direkt nach dem Workout. Von übermäßigem Verzehr in Form von Schokolade ist abzuraten und bewirkt damit das Gegenteil vom dem was Sie erreichen möchten.

9.Kartoffeln
Kartoffeln enthalten viele Mineralstoffe, die für den Muskelstoffwechsel wichtig sind. Zudem sind Kartoffeln leicht verdaulich und sind ein super Kohlehydrat-Lieferant.

10.Kirschsaft
Um einem Muskelkater nach dem Training zu vermeiden, sollten Sie täglich ein Glas Kirschsaft trinken. Der enthält Antioxidantien, die wiederum freie Radikale vernichten und Muskelschädigungen durch harte Sporteinheiten entgegenwirken.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/15430/

„Upcycling“ – aus der Mülltonne zum Designerobjekt

„Upcycling“ – aus der Mülltonne zum Designerobjekt

Es gab ihn schon, diesen angeblich neuen Trend.
In der Nachkriegszeit wurde aus dem Wenigen, was noch übrig und zumindest in Teilen unbeschädigt war, Brauchbares geschaffen.
Keine Mode, bittere Not zwang die Menschen, unter anderem aus Stahlhelmen Küchensiebe zu fertigen – das wohl eindringlichste Beispiel.

Heutzutage nicht mehr nötig; fast alle Gebrauchsgüter können zu einem vergleichsweise günstigen Preis gekauft, benutzt und anschließend „entsorgt“ werden.
Und eben das ist es – eine Abneigung gegen Überfluss, gegen die “Ex und Hopp“-Mentalität. “Es ist doch viel billiger, das Teil neu zu kaufen, als es zu kleben“.
Bei vielen Gegenständen ist Reparieren nicht mehr vorgesehen, selbst bei hochwertigen Elektrogeräten.

„Upcycling“ ist mehr.

Es ist Kreativität, es ist Sparsamkeit und es ist ein gutes Gefühl aus einfachen Wegwerfartikeln Neues zu schaffen, eine „Aufwertung“ im eigentlichen Wortsinn.
Und es entsteht ein Unikat.
Die Ideen sind überraschend und die Möglichkeiten schier grenzenlos.
Getränketüten mutieren zu Geldbeuteln, T-Shirts, in Streifen geschnitten, werden zu Taschen „verhäkelt“ und das alte Regal lebt nach Behandlung mit Farbe und Pinsel weiter, statt auf dem Sperrmüll zu landen.

Mittlerweile existieren unzählige Websites zu diesem Thema. Es gibt Bücher und Zeitschriften sowie ganze „Upcycling“-Läden.
Auf Blogs tauschen Gleichgesinnte Lob und Kritik aus; neue Anregungen und hilfreiche Tipps wandern durchs Netz.
Ein gewisses „Suchtpotenzial“ droht; irgendwann wird jedes Stück Abfall (außer vergammelten Essensresten) auf Verwertbarkeit geprüft…

Einzigartigkeit aus Massenware; Design aus Abfall – ein überraschender, aber nützlicher Trend!

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/16982/

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