Kategorie: Gewürze/Tee

Die ultimative Grüntee-Zubereitung (Sommergetränk, so ist grüner Tee gesund )

Die ultimative Grüntee-Zubereitung (Sommergetränk, so ist grüner Tee gesund )

Die ultimative Grüntee-Zubereitung (Sommergetränk)

Es steht schon sicher fest: Grüntee verlängert das Leben. Das liegt an all seinen positiven Eigenschaften. Verschiedene Verbindungen sorgen dafür, dass der Tee sogar im Kampf gegen Krebs und Karies sehr erfolgreich wirkt. Schwarztee, also die fermentierte Form ist in allen Punkten etwas schwächer, aber deutlich intensiver in seinem Geschmack. Doch Grüntee alleine ist auf Dauer langweilig, deshalb das folgende Rezept. Durch seine Anreihung von Zutaten ist es extrem gesund, zahnfreundlich und kann sogar Karies, Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen vorbeugen, sowie bereits vorhandene heilen.

Man nehme stets Bio-Waren, um keine Pestizid- oder etwaige Giftrückstände in dem Getränk zu haben. Grüntee gibt es von verschiedenen Marken und Pflanzen, es empfiehlt sich diese einfach der Reihe nach durchzuprobieren. Für das Rezept wird bei der Herstellung normalerweise Darjeeling verwendet. Diese Sorte, angebaut an der Südseite des Himalayas, gilt als die Beste der Welt. Konkurrenzlos quasi. Dabei sind First Flush (erste Pflückung) und Second Flush gleichrangig, unterscheiden sich wie immer nur etwas im Geschmack.

1 Liter ist Tee

Für 1 Liter Grünteezubereitung benötigt man:

5g Grüntee (nicht empfehlenswert sind Teebeutel)
12 ml Zitronensaft
25g Xylit (notfalls Zucker)
Für besondere Frische:
30 ml Mangosaft
oder Mischung (Apfel, Mango, O-Saft)
oder 25 ml Orangensaft

 

Das Xylit erzeugt neben den Grünteestoffen den zahnfreundlichen Effekt, deshalb sollte darauf nicht verzichtet werden.
Der Zitronensaft sollte entweder frisch gepresst werden oder aber Unbehandelter gekauft werden.

5g Grüntee werden in ein geeignetes Gefäß gegeben und mit etwa 80° C heißem Wasser aufgegossen (das Wasser dafür drei, vier Minuten lang stehen lassen). Je nach Geschmack wird der Tee nur sehr kurz (zwei Minuten) ziehen gelassen. Faustregel: Je länger der Tee zieht, desto bitterer wird er. Anzumerken ist jedoch, dass die Bitterstoffe die gesunden Stoffe im Kampf gegen Krebs sind.
Anschließend lässt man den gezogenen Tee bis auf Zimmertemperatur abkühlen. Nun werden Zitronensaft, Xylit und eventuell der frische Saft hinzugegeben. Alles gut durchrühren. Danach muss der Tee kühlgestellt werden. Ideale Trinktemperatur beträgt 8° C. Beim Servieren können durchaus Eiswürfel hinzugegeben werden.
Wer den Tee zusätzlich noch exotisch schmecken lassen will, kann ebenfalls Ananassaft hinzugeben. Geeignete Zubereitung: Je 30 ml Ananassaft und Mangosaft. Ebenfalls Ingwertee kann einen leichten Beigeschmack wunderbar ergänzen. Dazu 2g Ingwertee mit 4g Grüntee aufgießen.

Der Tee ist wegen des Safts gekühlt etwa 4-5 Tage lang haltbar.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/14431/

 

Leckere Herbstküche – Kürbis und Kartoffeln aus dem Backofen

Leckere Herbstküche – Kürbis und Kartoffeln aus dem Backofen

Kürbis und Co aus  dem Ofen

Wenn das Wetter draußen kälter wird und der Herbst langsam Einzug erhält ist es auch Zeit für neue Gerichte. Durch die bunten Blätter und das oft regnerische Wetter wünscht sich jeder einen gemütlichen Abend mit einem leckeren Essen. Im Herbst eigenen sich dazu vor allem Gerichte mit Kürbis. Diese sind nicht nur lecker sondern auch gesund. Und zusammen mit Kartoffeln eine vollwertige Mahlzeit.
autumn-2855_1920
Für Kürbis und Kartoffel aus dem Backofen benötigt man:
  • 1 Hokkaido Kürbis (mittelgroß)
  • 500 g Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Curry
  • Thymian oder Rosmarin
Und wer nicht die fleischlose Variante bevorzugt:
400g Putenbrust oder Hähnchenbrustfilet
Den Backofen auf 170°C Umluft (Ober-/Unterhitze 190°C) vorheizen.
Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
In einer Schüssel zusammen mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymian vermischen und anschließend auf ein Backblech geben.
Den Kürbis waschen, in Scheiben schneiden und die Kerne entfernen.

Die Kürbisscheiben auf einem, mit Backpapier belegtem Backblech verteilen und mit Olivenöl beträufeln. Anschließend noch mit Salz, Pfeffer und Curry auf beiden Seiten würzen. Nun können beide Bleche in den Ofen. Nach 40-50 min sind die Kartoffeln und der Kürbis gar. Es empfiehlt sich, nach ungefähr der Hälfte der Zeit die Position der Bleche im Ofen zu tauschen.pumpkin-1678889_1920Wer Putenbrust dazu mag: Die Putenbrust unter kaltem Wasser abwaschen und mit einem sauberen Küchentuch trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen und anschließen in der Pfanne braten.

Zu dem Gericht, ob als vegetarische Variante oder mit Putenbrust passt auch wunderbar ein bunter Blattsalat oder ein Dip aus Quark und verschiedenen Kräutern.

Eine Variante die auch sehr lecker ist :

  • Knoblauchzehe
  • Zwiebel
  • etwas Butter
  • kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 3-4 Kartoffeln
  • Karotte
  • guter Schuß Weisswein
  • halber Liter Wasser
  • Schlagsahne
  • Salz,Pfeffer nach belieben zum abschmecken

wine-1574625_1920

Und jetzt einen guten Appetit!

Wenn Sie einen Rechtschreibfehler gefunden haben, benachrichtigen Sie uns bitte, indem Sie den Text auswählen und drücken Sie dannStrg + Eingabetaste.

Die Heilpflanze Kümmel

Die Heilpflanze Kümmel

Herkunft und Vorkommen

Kümmel zählt zwar zu den ältesten bekannten Heilpflanzen, welche auf mehr als 3500 Jahre alten Schriftrollen des alten Ägyptens erwähnt werden, doch in der Antike war Kümmel als Heilmittel nicht bekannt. Erst im Jahre 1551 erwähnte ihn Hieronymus Bock in seinen Schiften und vermerkte, das „….dieser Kymmel nunmehr auch allenthalben breuchlich“ sei. Er wurde im Jahre 1498 an bis heute unbekanntem Ort geboren und gilt als deutscher Botaniker, Arzt und lutherischer Prediger. Er verstarb im Februar des Jahres 1554 im heute pfälzischen Hornbach.

Als Ursprungsgebiet von Kümmel gilt Eurasien. Seine Verbreitung in Europa erstreckt sich bis nach Sibirien. Kümmelpflanzen können eine Höhe von einen Meter erreichen, welche in den Monaten Mai und Juni weißfarbene Blüten ausbilden. Früchte können im Abstand von zwei Jahren in den Monaten Juli und August gesammelt werden, welche zur weiteren Verwendung sorgfältig getrocknet werden müssen.
Als hauptsächliche Wirkstoffe von Kümmel wird ätherisches Öl genannt. So enthalten Samen mehr als drei % ätherisches Öl. Bei neueren Züchtungen beläuft sich dieser Wert auf mehr als sieben %. Im ätherischen Öl stellen Carvon und Limonen mit 60 % den Hauptbestandteil dar. Zu weiteren Inhaltsstoffen zählen Fettsäuren, Eiweißstoffe, Kohlenhydrate, Gerbstoff, Myrcen, Zellulose, Cumarine, Polysaccharide, Limonen und Carvon. Nicht zu vergessen ist der hohe Vitamin C Gehalt einer frischen Pflanze.

Seine Verwendung

Kümmel kann sowohl als Gewürz als auch als Heilpflanze verwendet werden.

In der Volksmedizin bzw. der Naturheilkunde wird Kümmel zur Anregung der Verdauungsorgane, zur Unterdrückung von Krämpfen, zur Linderung von Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt und kann auch gute Dienste beim Auftreten von nervösen Herz- und Magenbeschwerden leisten. Auch zur Förderung der Bildung von Muttermilch kann Kümmel herangezogen werden. Auch als Mundwasser sowie als Zusatz für das Badewasser wird er verwendet.

caraway-seeds-290973_1280

In alten Legenden wird davon berichtet, dass beim Backen von Brot Kümmel nicht vergessen werden sollte, da dadurch Kobolde und Waldgeiste verärgert würden. Als Abwehr gegen Dämonen wird Kümmel auch aktuell noch in einigen Regionen Europas während der Nacht zum Johannistag, dem 24. Juni, geerntet. Wer unter Leibschmerzen litt, sollte Kümmel einnehmen, welcher während des Ave-Läutens, also während der Abendglocken, mit den Zähnen gepflückt werden sollte. Weiters wird berichtet, dass einem Kind ein Topf mit gekochten Kümmelkörnern unter das Bett gestellt, dies Dämonen vertrieben haben soll.

Aussagen wie „Kümmelbrot macht Angst und Not“ oder „Kümmelbrot ist unser Tod“ gelten aktuell in einigen Gebieten Europas als geflügelte Worte. Kümmel soll nicht nur gegen Hexen und bösen Zauber eingesetzt worden sein, zum Schutz vor Dämonen soll Kümmel und Salz auch Verstorbenen in Särgen mitgegeben worden sein. In Ställen wurde Kümmel verstreut, um von Nutztieren Krankheiten fern zu halten. Während der Osterzeit wurden vor allem von alten Menschen am Gründonnerstag Kümmelplätzchen im Glauben verspeist, dass dies das ganze Jahr vor dem Befall von Flöhen und Läusen schützt.

Kümmel und Gesundheit

Kümmel wird aktuell bei der Zubereitung von Gerichten mit Curry verwendet. Besonders intensiv schmeckt er, wenn er vor dem Kochen anröstet wird. Zusammengefasst kann Kümmel gegen Blähungen, Magenschwäche und –krämpfen, Magen- und Darmkrämpfen eingesetzt werden. Zudem wirkt er milchbildend und verdauungsanregend. Verwendet werden Samen und Wurzeln, welche während der Monate Juni und Juli gesammelt werden sollen. Für die Zubereitung von Kümmeltee, etwa gegen Bauchschmerzen, sollten je ein Esslöffel Fenchel- und Kümmelsamen sowie getrocknete Minzeblätter in eine Teekanne gegeben werden.

Anschließen muss das Gemisch mit heißem Wasser übergossen und etwa zehn Minuten stehen gelassen werden. Für Kümmelmilch für Kinder wird ein Teelöffel Kümmelsamen mit einer Tasse heißer Milch aufgekocht und bis 30 Grad wieder abgekühlt, bis diese in der Lage sind, den Tee zu sich zu nehmen. en lassen und dem Kinde zu trinken geben.
knauzen-195590_640
Die Kümmelpflanze wird zur Familie der Doldengewächse gezählt, wobei zu beachten ist, dass innerhalb dieser Familie auch zahlreiche giftige Arten existieren. Bestandteile von Kümmel sollten jedoch dann nicht zu sich genommen werden, wenn Allergien gegen Korb-oder Doldenblütler vermutet werden bzw. bekannt sind. Zu beachten ist auch, dass im Rahmen langanhaltender Einnahmen von hohen Dosierungen, Schädigungen von Leber und Nieren Schaden eintreten können.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/7186/

Wenn Sie einen Rechtschreibfehler gefunden haben, benachrichtigen Sie uns bitte, indem Sie den Text auswählen und drücken Sie dannStrg + Eingabetaste.

Anis gehört zu den ältesten Kräutern der Welt

Anis gehört zu den ältesten Kräutern der Welt

Anis (Pimpinella anisum) gehört mit seinem süßen, etwas lakritzartigem Geschmack zu den ältesten Kräutern, die von Menschen angebaut werden. Bekannt war es lange Zeit als das Gewürz der Haremsdamen. Besonders Süßspeisen, Kuchen und Brot werden gerne mit Anis verfeinert.

cinnamon-316435_640Berühmt sind Anisbrot und Anisplätzchen. Aber auch Fisch, Suppen, Soßen, Geflügel und Gemüse wird mit den kleinen Körnern gewürzt. Verschiedene Liköre verdanken Anis ihren typischen Geschmack. Deutscher Boonekamp, französischer Pastis und Pernot, griechischer Ouzo und türkischer Raki sind ohne Anis nicht denkbar.drinks-with-friends-794960_640 Im Handel finden Sie das Gewürz gemahlen oder als ganze Körner. Kaufen Sie lieber die Körner, denn die gemahlenen Früchte verlieren schnell ihr Aroma.

Als Heilpflanze ist Anis seit Jahrhunderten im Einsatz. Es regt die Verdauung an, fördert den Appetit und hilft bei Blähungen. Früher kaute man kandierte Anissamen zur Verdauungsförderung. Anisbonbons sind beliebte Helfer bei Husten. Und selbst stillenden Müttern wird die fördernde Wirkung empfohlen.

Im Garten braucht die Pflanze einen sehr sonnigen und warmen Sommer, um in unseren Breiten seine Samen auszureifen. Ab Mai ausgesät, in einem Abstand von 30 Zentimetern, brauchen die Samen bis zu vier Wochen, bis die ersten kleinen Pflänzchen erscheinen.anise-37645_640 Wird der Sommer warm und verwöhnt uns mit viel Sonne, reifen die Samenstände des Doldengewächses aus. Wenn sie sich braun färben, werden sie abgeschnitten und zum Trocknen aufgehängt.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/11501/

Wenn Sie einen Rechtschreibfehler gefunden haben, benachrichtigen Sie uns bitte, indem Sie den Text auswählen und drücken Sie dannStrg + Eingabetaste.

Fehlerbericht

Der folgende Text wird anonym an den Autor des Artikels gesendet: