Kategorie: Gewürze/Tee

Pfeffer & Co.

Pfeffer & Co.

Sicher kennen Sie die Redewendungen „bleib doch wo der Pfeffer wächst“; gemeint war seinerzeit aus Indien, also ziemlich weit weg. Oder auch den Spruch „gepfefferte Rechnung“, womit man ausdrücken möchte, dass es sich um einen happigen Preise („scharf gewürzt“) handelt.

Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.

Ganz selten sagen wir auch über jemanden, dass er/sie Pfeffer im Hintern hat, also nicht stillsitzen kann. Etwas derber wird es dann mit der Ausdrucksweise, jemandem Pfeffer in den Hintern blasen, also antreiben. In der Ernährung bringt das Gewürz Pfeffer Schärfe in unsere Speisen.

 

Das Gewürz Pfeffer

Seit Pfeffer aus dem Orient auf dem Seeweg nach Europa gelangte, wurde er zu einem der wertvollsten und meistbenutzten Gewürze. Verschiedene Pfefferarten besitzen jedoch voneinander abweichende Würzkraft und unterscheiden sich ebenfalls im Geschmack.

Der Name „Pfeffer“ (lateinisch piper longum) stammt wohl aus dem Sanskrit („pippali“). Pfeffer erhitzt nicht nur den Körper und stimuliert das Nervensystem, sonst wirkt positiv auf Atemwege und Verdauungssystem, ist hilfreich bei Erkältungen und kann sogar Würmer beseitigen.

Pfeffer lässt sich als Tropenpflanze lediglich in Wintergärten und Gewächshäusern ziehen, kann bis auf zehn Meter Höhe klettern.

 

Pfeffersorten

Schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, roter Pfeffer, grüner Pfeffer sind am gebräuchlichsten. Mit einer Pfeffermühle frisch gemahlen können Pfefferkörner ist gesamtes Aroma und ihre Würzkraft beweisen. Würzen Sie Fleisch, Fisch, Suppen, Gemüse und benutzen Sie ganze Pfefferkörner für schmackhafte Soßen. Schwarzer Pfeffer wird übrigens vor seiner Endreife geerntet, grüner Pfeffer im grünem Zustand, während beim weißen und roten Pfeffer rote, vollreife Pfefferfrüchte geerntet werden.

Rosa Pfeffer stammt aus Südamerika, wurde bereits bei den Inkas verwendet. Die Pfefferfrüchte sind relativ groß, lassen sich ausschließlich mittels Gewürzmühle zerkleinern und werden meist nur zu Dekorationszwecken verwendet. Exotischer rosa Pfeffer gilt unter Kennern als Delikatesse, passt zu Fisch, Gemüse und Bitterschokolade.

Jamaikapfeffer (Piment, Nelkenpfeffer) kommt ebenfalls aus Südamerika, passt zu Lamm und exotischen Gerichten.

Zitronenpfeffer

(Szechuanpfeffer, Anispfeffer), ein Rutaceaegewächs, enthält ätherische Öle, welche ihm einen säuerlichen Geschmack verleihen. Diese Pfefferart verursacht ein leichtes Prickeln im Mund, findet in der asiatischen Küche Verwendung sowie in der Ayurveda Heilkunst.

Langpfeffer bildet keine Pfefferkörner, sondern längliche Pfefferfrüchte. Diese uralte asiatische Pfefferart ist scharf und wird vor allem in der Ayurvedaküche geschätzt.

Kubebenpfeffer wird bereits in Kräuterbeschreibungen von Hildegard von Bingen erwähnt. Seine hohlen Pfefferkörner enthalten eine große Quantität ätherischer Öle und würzen klassische Currys.

Tasmanischer Pfeffer aus Australien ist sehr scharf, leicht süß. Afrikanischer Pfeffer (Mohrenpfeffer, Guineapfeffer) schmeckt leicht bitter.

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Gesundheit aus der Natur – Tee aus Wildkräutern

Gesundheit aus der Natur – Tee aus Wildkräutern

Lindenblüten

Tee trinken ist gesund, beruhigend, eine Teepause baut auf. Bei Teetrinken kann man plaudern und nachdenken. Aber welchen Tee bevorzugt man, um seine Gesundheit zu stärken und wieder gesund zu werden.
Da bietet uns die Natur eine ganze Palette von Kräutern. Und die direkt aus dem Wald, vom Bach, von den Wegrändern, weit weg vom Schmutz einer Straße, wild wachsenden Kräuter, die das beste an Mineralien und Stoffen aus der Erde aufnehmen, sind die gesündesten.

 

Eigentlich sind alle diese wilden Kräuter dafür geeignet. Entscheidend ist nur, ob sie schmecken und zweitens, ob und wie sie sie einer körperlichen Belastung heilend entgegen wirken sollen.

Brennnesseltee
Tees aus frischen, jungen, gerade eben aus der Erde hervorschauenden Kräutern sind natürlich besonders gesund. Eine Kur aus frischen Brennnesseln im Frühjahr wirkt wunderbar entschlackend und belebend. Die Brennnesseln müssen dafür nicht unbedingt getrocknet werden. Gut ist es aber, diese frischen Brennnesseln im Frühjahr zu sammeln und für den Winter zu trocknen, um immer Brennnessseltee zu haben.

Lindenblütentee
Sie sollten auf keinen Fall das Blühen der Linden Ende Mai, Anfang Juni verpassen, und die Blüten pflücken für einen wohl schmeckenden Tee, der bei jeder Art von Erkältung, frisch gebrüht mit etwas Honig Wunder wirkt.

Holunderblütentee
Frische Holunderblüten schmecken nicht nur gut als Tee , sondern wirken auch belebend und besonders heilsam bei Fieber. Auch die Holunderbeeren wirken belebend und stärkend als Tee.

Johanniskrauttee
Ein Tee aus den Blüten des voll erblühten Johanniskrauts im Juli, getrocknet oder frisch, wirkt jeder Art von schlechter Stimmung und Depressionen entgegen. Man kann auch ganze Teile der Pflanze trocknen und als Tee verwenden mit derselben wohl tuenden, Stimmung aufhellenden Wirkung.

Pfefferminztee
Tee aus frischem Pfefferminzkraut wirkt sehr belebend.

Ringelblumentee
Ringelblumentee schmeckt auch gut und wirkt bei Krebserkrankungen heilsam.

Scharfgarbentee
Scharfgarbentee war schon im Mittelalter als Wunderheiler bekannt. Wer Scharfgarbe hatte, wurde nie krank, hieß es im Volksmund. Besonders heilend wirkt Scharfgarbentee bei Magen- Darm-Beschwerden sowie bei Menstruationsschmerzen. Man kann auch hier die ganze Pflanze verwenden.

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Wirkung grüner Tee : 8 Fakten zur Gesundheit und Anwendung

Wirkung grüner Tee : 8 Fakten zur Gesundheit und Anwendung

Balsam für die Seele seit Jahrtausenden

 

Grüner Tee wurde bereits vor rund 4.700 Jahren. Bei gesundheitsbewussten Menschen wird Grüner Tee immer populärer. Dank seiner zahlreichen heilsamen Wirkstoffe wirkt grüner Tee vorbeugend und heilend gegen eine Vielzahl von Krankheiten. Dass Grüner Tee gut schmeckt, anregend wirkt und dabei bekömmlicher ist als der fermentierte schwarze Tee, ist allgemein bekannt.

Viele Wirkungen waren schon damals offensichtlich und die lange Erfahrung zeigte immer mehr positive Effekte. Grüntee gilt als eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt.

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Die für die gesundheitlichen Effekte verantwortlichen Substanzen des Tees sind heute teilweise erforscht. Am bedeutendsten sind die Catechine. Auch westliche Wissenschaftler empfehlen Grüntee heute als Lebensmittel zur Prävention schlimmer Krankheiten. Nachgesagt werden ihm Wirkungen gegen Mängel bestimmter Vitamine, gegen Arteriosklerose, Hypertonie, Erkältungen, Blutungen im Magen und Darm und er soll gegen Alterserscheinungen vorbeugen. Grüntee erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die ihm zugeschriebenen Eigenschaften als Cholesterinsenker, Radikalfänger und Krebsbekämpfer stehen wohl im Vordergrund dieses Aufschwungs. Der Deutsche Teeverband verbucht seit Jahren zweistellige Steigerungen beim Verkauf von Grüntee, wobei das Jahr 1998 mit mehr als 150% Zuwachs besonders heraussticht, – im Vergleich zu einem bescheidenen Zuwachs von acht Prozent beim Schwarztee.

„Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er danach.“
Kakuzo Okakura, japanischer Kulturphilosoph, 1862- 1913

Was macht die Wirksamkeit des Grünen Tees aus

Dem grünen Tee werden wahrhaft viele medizinische Wirkungen zugesprochen. Allein in einer wissenschaftlichen Arbeit aus Japan wurde beschrieben, dass der grüne Tee 21 Gebrechen heilen kann und gegen 61 Krankheiten vorbeugende Wirkung erzielt. Sicherlich aufgrund seiner Herkunft wird der Tee vorwiegend in China und Japan erforscht. Doch auch hierzulande beschäftigten sich die Forscher mit dem rätselhaften Getränk.

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg kamen zu dem Schluss, dass die im Tee enthaltenen Polyphenolen und die Flavonoiden ein breites Wirkungsspektrum besäßen. Forscher des Instituts für Pharmazeutische Biologie schlossen sich dem an. Die Wirkstoffe des grünen Tees sollen das Herzinfarkt- und auch das Arterioskleroserisiko enorm senken. Man sagt auch, dass die Inhaltsstoffe als Krebsprophylaxe dienen können.

Wenn er frisch geerntet ist, enthält er viermal mehr Vitamin C als die Citrusfrüchte und das bleibt mit nur geringen Einbußen auch so, wenn er für den Gebrauch getrocknet wird. Ferner findet man in ihm die Vitamine A, B2, D, K, P, Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluorid. letzteres in höherer Konzentration als in jeder anderen Pflanze. Andere Inhaltsstoffe haben antibakterielle Wirkung, unterdrücken die körpereigene Produktion von Superoxyd oder binden andere schädliche Stoffwechselprodukte und beschleunigen deren Abtransport über die natürlichen Ausscheidungen. Spurenelemente wie Zink und Kalzium sind für uns in Zeiten besonderer Anforderungen wichtig, für Frauen besonders in der Schwangerschaft.

Der schonende Zubereitungsprozeß, der nur aus Reinigen und langsamem Trocknen besteht, erhält alle Inhaltsstoffe und schädigt oder verringert sie nicht wie z.B. die Fermentierung, die im schwarzen Tee eigentlich nur die anregenden Stoffe. Für Mikronährstoffe ist Tee eine gute Quelle. Matcha ist für alle gesunden Inhaltsstoffe des Teeblattes eine überragende Quelle, denn die wertbestimmenden Substanzen werden nicht mit den Teeblättern weggeworfen, sondern in feinst vermahlener Form mitgetrunken.

Grüner Tee gegen Herzinfarkt

Grüner Tee hilft gegen Herzinfarkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Herz und Blut: Grüner Tee stimuliert die Herztätigkeit ebenso wie die Kreislauftätigkeit des Menschen. Außerdem soll er die Aufnahme von Cholesterol vermindern. Dieses wiederum hat zur Folge, dass das Risiko einer Gefäßverengung verringert wird und dementsprechend das Risiko eines Infarktes herabgesetzt wird. Auch beim Blutdruck macht sich der Genuss positiv bemerkbar.
Er wird durch die Inhaltsstoffe des grünen Tees gesenkt. Sogar das Thromboserisiko wird enorm herabgesetzt, weil der Tee die Blutviskosität erhöht. In einer sehr groß angelegten Studie (40530 Teilnehmer Alter: 40-79 Jahre) konnte erstmals in Japan gezeigt werden, dass Grünteetrinker im Durchschnitt 12% länger lebten, als Nicht-Grünteetrinker. Bei Frauen war der Unterschied noch signifikanter: 23%. Hier handelte es sich insbesondere um Herzkreislauferkrankungen. Die Probanden tranken im Schnitt 5 Tassen Grünen Tee.

Welche Wirkungen sind besonders hervorzuheben

Der wichtigste Stoff in eigentlich jedem Tee ist Coffein. Er wirkt sehr anregend für das vegetative und zentralnervöse System und kann somit die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Das Trinken von grünem Tee kann niemals die Therapie des Arztes bei einer akuten Erkrankung ersetzen. Seine Stärke liegt in der Unterstützung der Heilungsprozesse, in der Hilfe beim Verbessern des Allgemeinbefindens und insbesondere in der Vorbeugung.

Grüner Tee hilft vor allem dann, wenn unser Körper durch unser eigenes Fehlverhalten wie falsche Ernährung, Bewegungsarmut und die sonstigen Nebenwirkungen unserer Zivilisation schon geschädigt ist, ohne dass eine akute Krankheit bereits ausgebrochen ist. Er kann seine Kräfte besonders gut entfalten, wenn er regelmäßig und in nicht zu geringen Mengen getrunken wird. Nachteilige Reaktionen sind nicht bekannt.

Taiwanesische Wissenschaftler haben u. a. herausgefunden, dass sich der hohe Fluoridgehalt des Grünen Tees positiv auf die Knochendichte auswirkt und damit Osteoporose vorbeugt; zahlreiche Einzelstudien kommen zu dem Ergebnis, dass Grüner Tee vor Krebs schützen kann. Eine aktuelle Erlanger Übersichtsstudie konnte diese Wirkungen beim Vergleich der zahlreichen weltweiten Publikationen allerdings nicht oder nur eingeschränkt bestätigen; manche Studien widersprechen sich sogar.

Die mögliche Wirkung scheint nicht nur von der Krebsart, sondern auch vom Konsumverhalten, Alter und Geschlecht und anderen individuellen Faktoren abzuhängen. Ein positiver Einfluss scheint bei Krebs der Leber, Bauchspeicheldrüse, Lunge und Prostata zu bestehen; bei Frauen mit entsprechender erblicher Vorbelastung mindert er vermutlich das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

Genuss in maßen

Regelmäßiger Teegenuß in der Ernährung ist gesund und regt die Blutzirkulation an, schärft die geistige Wachheit, erweitert das Bewußtsein, unterstützt die Widerstandskräfte des Körpers, beschleunigt den Stoffwechsel und die Aufnahme von Sauerstoff durch die Organe. Die Quellen sprechen auch davon, daß Grüner Tee den Urin reinigt. Er unterstützt zudem die Leber beim Abbau von Giftstoffen, die sich dort vor allem bei Konsum von alkoholischen Getränken und fettreicher Nahrung ansammeln.

Auch er enthält wertvolle Spurenelemente wie etwa einen hohen Anteil an Fluor und Mangan. Dadurch stärkt grüner Tee den Knochenaufbau, was vor allem bei heranwachsenden Kindern hilfreich ist. Gleichzeitig beugt er dadurch gegen Osteoporose vor. Zusätzlich verhindert er die Entstehung von Zahnlöchern, in denen sich Karies bilden kann. Spezielle Gerbstoffe verhindern zudem die Entwicklung von Zahnbelag. Grüner Tee wirkt beruhigend auf Margen und Darm. Durch seine alkalische Wirkung neutralisiert er überschüssen Magensäure und wirkt somit gegen Sodbrennen und Magenverstimmungen. Durch seinen hohen Anteil an Gerbstoffen, entzieht er dem Darm Wasser und schützt ihn vor Befall durch Bakterien.

Die gesundheitlichen Wirkung Grünem Tee

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die gesundheitlich fördernde Wirkung von grünem Tee. Die gesundheitlichen Wirkungen von Tee sind schon lange bekannt. Die Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm, dank seines antibakteriellen Effekts verhindert grüner Tee Karies, außerdem reguliert er den Blutdruck. Neben den Vitaminen A, B, B 12, C und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Fluorid enthält grüner Tee rund 130 wichtige Inhaltsstoffe, darunter die so wichtigen Flavonoide.

Diese sind für die Farbgebung von Pflanzen verantwortlich und schützen die Pflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Sie beeinflussen eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper positiv, u. a. die Krebsentstehung, Immunmechanismen und Entzündungsprozesse. Sie wirken antimikrobiell und blutgerinnungshemmend. Flavonoide sind Antioxidantien, d. h. sie können reaktive Sauerstoffverbindungen im Körper abfangen. Diese sind mitverantwortlich für die Entstehung von Krebs. Flavonoide sollen außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken sowie das Immunsystem stärken.

Grüner Tee ist schlecht für die Zähne

Außer einem kosmetischen Problem der Verdunklung der Zähne, hat das Trinken vom grünen Tee nur Vorteile für die Zähne. Der relativ hohe Fluoridgehalt (0,5-2,2 mg/l) härtet den Zahnschmelz und schützt somit vor Karies. Aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe wird die Amylase (Enzym im Speichelraum) gehemmt, was die Zerlegungsprozess der Glukose verlangsamt und somit eine Kariesprohylaxe ist.

Grüner Tee und Arteriosklerose

Über einen noch nicht restlos geklärten Mechanismus führt der regelmäßige Genuß von grünem Tee dazu, dass Cholesterol sich chemisch verändert und nachweislich in höherem Maße als normal ausgeschieden wird. Dadurch wird der Anbau in den Blutgefäßen verhindert und der Arterienverkalkung vorgebeugt. Außerdem halten die Vitamine B2, K und P die Wände der Blutgfäße, insbesondere der Kapillaren, geschmeidig, so dass die Gefahr vor Durchblutungsstörungen, Schlaganfällen und Infarkt zurückgeht.

Grüner Tee und der Blutdruck

Zusammen mit dem positiven Einfluß auf die Gefäßwände beeinflußt grüner Tee Stoffe im Blut, die Bluthochdruck verursachen. Regelmäßiger Genuß wirkt regulierend auf den Blutdruck. Schon früher haben Beobachtungen ergeben, dass man den Einfluß dadurch steuern kann, wie lange man den Tee ziehen läßt. Normaler oder niedriger Blutdruck verlangt nach Ziehzeiten von unter oder um eine Minute, während zu hoher Blutdruck am günstigsten reagiert, wenn man den Tee fünf Minuten ziehen läßt, obwohl dann der Geschmack etwas leidet und die anregende Komponente verringert wird.

Grüntee-Inhaltsstoffe

Tee variiert in seinen Inhaltsstoffen je nach Teegarten und Pflückung. Boden und Düngung, Höhenlage, Sonneneinstrahlung und Wärme sowie Jahreszeit und das Alter der Blätter haben starken Einfluss auf die Blattzusammensetzung. Auch gibt es Teekultivare mit besonderen Substanzen. Gewichtige Unterschiede des Gesundheitswertes und des Geschmacks entstehen durch die Verarbeitung der Teeblätter. Wegen der Problematik von Rückständen aus Pestiziden und Düngemitteln ist es sinnvoll, nur Grüntee aus kontrolliert biologischem Anbau zu verwenden.

Grüntee & Vorbeugung gegen Krebs

Die Mutation von Zellen kann Krebs verursachen. Das im Grüntee enthaltene Catechin kann die Bildung von mutierenden Zellen hemmen. Chinesische und auch japanische Wissenschaftler fanden vor einiger Zeit heraus, dass der grüne Tee vorbeugend gegen Krebs wirken könne. Mittel gegen Krebs oder zumindest zur Vorbeugung vor den häufigsten Krebsarten wie Leukämie, Haut-, Lungen-, Speiseröhren- Magen- und Darmkrebs, Brust- und Prostatakarzinom werden überall auf der Welt gebraucht und gesucht.

Statistiken sprechen allerdings eine deutliche Sprache. Was das Risiko an Krebs zu erkranken angeht, sieht es für Europäer und US-Amerikaner, genauso wie für Australier, sehr schlecht aus. Japaner erkranken viel seltener an Dickdarm- Lungen, Gebärmutter-, Brust- und Prostatakrebs. Viele Lebensmittel, die in Asien täglich konsumiert werden, gehören zu den bekanntermaßen krebspräventiven Nahrungsmitteln, so beispielsweise Soja, Kurkuma, Kohlgemüse und Knoblauch. Auch Grüntee ist eines davon. Die Mechanismen seiner bestätigten Wirksamkeit wurden und werden in ungezählten wissenschaftlichen Studien untersucht. Sicher scheint demnach vor allem eines zu sein – die Effekte des Grüntees sind vielfältig.

Wirkstoffe im grünen Tee

Grüntee-Wirkstoffe greifen in unterschiedliche Prozesse ein und sind deswegen präventiv, also zur Vorbeugung, wichtig. EGCG scheint darüber hinaus aktiv das Wachstum von Tumoren zu bremsen. Zum beispiel am 8. März 2002 hatten die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu Polyphenolen des grünen Tees (insbesondere EGCG) ganzseitig in der USA TODAY der größten Zeitung der Welt veröffentlicht. Eine Kernaussage war, dass Extrakte des grünen Tees zusammen mit anderen Mikronährstoffen in der Lage sind, sogar die Ausbreitung von Krebszellen zu hemmen.
( Von Dr. med. Matthias Rath) – Offenbar bedurfte es des Selbstversuches eines Heidelberger Universitäts-Professors, der sich selbst mit grünem Tee heilte, um die Bedeutung der darin enthaltenen hochwirksamen Naturstoffe im Kampf gegen Krebs und anderen Krankheiten zum Durchbruch zu verhelfen.

Dass grüner Tee gesund ist, darüber sind sich die Experten mittlerweile einig. Aber es gibt kaum Studien, die die heilsame Wirkung wissenschaftlich bestätigen. Das soll sich jetzt ändern: Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Halle prüfen jetzt anhand einer Langzeitstudie, ob das beliebte Getränk tatsächlich Darmkrebs vorbeugen kann. Nun ist zum Thema der gezielten Vorbeugung des Immunsystems gegen die Geißel „Krebs“ ein Buch erschienen, in dem in einem 10-seitigen Artikel auf populärwissenschaftliche Art und Weise das Thema „Krebs und der Grüne Tee“ in einer einzigartigen inhaltlichen Tiefe und Seriosität angesprochen wird. www.koesel.de

Grüntee antimikrobiell gegen Infektionen

Grüntee sind altbewährte Hausmittel bei Magen-Darminfekten und Erkältungskrankheiten sowie Grippe. Eine Erklärung für die Tatsache, dass Tee bei Menschen keine Giftigkeit entfaltet, obwohl er potente Wirkstoffe beispielsweise auch gegen Krebs enthält, ist die sehr lange Zeit der gemeinsamen Evolution von Menschen und Tee. Anwenden können Sie den Tee äußerlich zur Behandlung infektiöser Wunden angewendet, denn die Polyphenole sind keimtötend gegen pathogene Viren, Bakterien und Pilze.

Grüntee gegen Heuschnupfen

Benifuuki von KEIKODie alte japanische Teepflanze „Benifuuki“ hat einen sehr eigenen Geschmack, geprägt von ätherischen Ölen. Daneben bildet dieser krankheitsresistente Teekultivar besonders viele der seltenen Catechine (EGCG) in den Blättern. Im Fokus der Allergologen steht das EGCG3″Me (Epigallocatechin-3-O-methyl-Gallat). Es ist in modernen Teekultivaren kaum enthalten und fehlt in Schwarztee völlig. Für Pollenallergiker mit den typischen Symptomen bei Heuschnupfen von Juckreiz bis Schwellung und Entzündung der Augen und Nase könnte Benifuuki-Tee Erleichterung in der Heuschnupfenzeit bringen. Bei der in Japan weit verbreiteten Pollenallergie gegen Kiefern können die allergischen Syptome durch Tee aus Benifuuki nachweislich gelindert werden.

Stimulation und Regeneration

Grüntee KaubonbonTee hat – anders als Kaffee – eine langsamer einsetzende aber länger anhaltende anregende Wirkung durch das Koffein. Die Koffeinmenge in Grünteee ist abhängig von der Teesorte und schwankt zwischen sehr wenig und 5 %. Koffein ist psychoaktiv und bei normaler Dosierung ein Stimulanz des Zentralnervensystems. Grüntee hebt Ermüdungserscheinungen auf und macht über Stunden wach und klar im Kopf. Koffein verkürzt die Reaktionszeit. Es fördert die geistige Leistungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit und die Wahrnehmung. Koffein macht aber auch warm, was die wohltuende Wirkung nach Erschöpfung erklärt. Erst bei höheren Dosierungen von Koffein steigt der Blutdruck. Bei übermäßiger Dosierung kann Schwindel eintreten.

Koffein regt die Atmung und die Herztätigkeit an. Auch der Stoffwechsel wird angeregt und die Blutgefäße erweitern sich. Koffein bewirkt einen Fettabbau aus dem Fettgewebe des Körpers. Die frei werdenden Fettsäuren stehen bei trainierten Menschen für körperliche Ausdauerleistung zur Verfügung. Die wärmende Wirkung des Koffeins ist nach Verausgabung und gegen das einsetzende Frieren vielen Sportlern eine Hilfe zur Regeneration. Grüntee-Bonbons und Grüntee-Fruchtschnitten (Bild rechts) sind ideale und schnelle Energielieferanten für unterwegs. Koffein ist in hoher Dosierung ein Dopingmittel, das bei Missbrauch allerdings auch zu Abhängigkeit und bei Entzug zu Kopfschmerz führen kann. Hohe Dosierungen von Koffein oder das Trinken von zu viel Grüntee auf einmal führen zu Zittern und Blutandrang im Kopf.

Hilfe beim Abnehmen

Durch die Anregung des Atemzentrums und den gesteigerten Grundumsatz sowie die wärmende Wirkung nach dem Genuss von Tee, werden mehr Kalorien verbrannt, was allein schon eine Hilfe beim Abnehmen sein kann. Besonders in Kombination mit körperlicher Aktivität, während der die freigesetzten Fettsäuren verbraucht werden, können gesunde und trainierte Menschen abnehmen. Darüber hinaus ist guter Grüntee ein Lieferant von lebensnotwendigen Mineralstoffen und Vitaminen, die bei Fastenkuren leicht in Mangel geraten. Auch die stimulierende und psychoaktive Wirkung ist ein positiver Effekt bei Reduktionsdiäten.

 

Grüner Tee und das Alter

Neben den günstigen Einflüssen auf den Kreislauf und bei Arteriosklerose, die besonders bei älteren Menschen wichtig sind, tritt ein weiterer Effekt auf, der die Erzeugung von körpereigenem Superoxyd betrifft. Superoxyd beschleunigt den Alterungsprozeß der Körperzellen. Vitamin E ist in der Schulmedizin ein Mittel, das zu Reduzierung der Superoxyd erfolgreich eingesetzt wird. Grüner Tee wirkt 20 mal so effektiv wie Vitamin E, wie vergleichende Forschungen nachgewiesen haben. Verantwortlich hierfür ist die im grünen Tee vorhandene Form des Tannins.

Risiken und Nebenwirkungen

Grüner Tee ist ein reines Naturprodukt. Anders als bei Kaffee oder schwarzem Tee werden die Blätter des grünen Tees nicht weiterverarbeitet. Dadurch behält er seinen ursprünglichen Gehalt an Nähr- und Wirkstoffen bei. Beim Genuss von grünem Tee sind keinerlei Risiken oder Nebenwirkungen bekannt. Einzig bedenklich ist die zum Teil relativ hohe Belastung an Pestiziden, die vor allem bei grünem Tee aus China festgestellt wurde. Nach Expertenmeinung ist ca. 40% des im Handel befindlichen grünen Tees pestizidbelastet. Analysen zegen jedoch das ca. 95% der Pestizidrückstände beim Aufsetzen des Tees in den Blättern verbleiben, da Pestizide nicht wasserlöslich sind. Zudem nimmt auch der Marktanteil an biologisch angebautem grünen Tee beständig zu.

Grüner Tee und Zubereitung

Kaufen Sie Grüner Tee  stets frisch  und möglichst in einer verschlossenen luftdichten Packung. Der Sauerstoff der Luft lässt den Tee schneller altern und er verliert an Aroma. Am besten lagert man ihn in Glasgehältern und nie neben Kaffee oder Gewürzen.
Grüner Tee wird am besten in einer Porzellan- oder Glaskanne zubereitet, die vorher kurz mit kaltem Wasser ausgespült wird. Der Tee sollten nicht mit kochendem Wasser überbrüht werden, da sich sonst Gerbstoffe lösen und Vitamine zerstört werden. Ideal sind ca. 70-80 °C Wassertemperatur, sehr hochwertige japanische Grüntees werden zum Teil auch nur mit einer Wassertemperatur von 60 °C aufgegossen. Am besten bringen Sie Wasser zum Kochen und warten einige Minuten bis dieses abgekühlt ist. Geben Sie dann den Tee hinzu und lassen ihn 1-2 Minuten, milde hochwertige Sorten auch bi zu 4 Minuten ziehen.

Also bleiben Sie gesund!

Die ultimative Grüntee-Zubereitung (Sommergetränk)

Es steht schon sicher fest: Grüntee verlängert das Leben. Das liegt an all seinen positiven Eigenschaften. Verschiedene Verbindungen sorgen dafür, dass der Tee sogar im Kampf gegen Krebs und Karies sehr erfolgreich wirkt. Schwarztee, also die fermentierte Form ist in allen Punkten etwas schwächer, aber deutlich intensiver in seinem Geschmack. Doch Grüntee alleine ist auf Dauer langweilig, deshalb das folgende Rezept. Durch seine Anreihung von Zutaten ist es extrem gesund, zahnfreundlich und kann sogar Karies, Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen vorbeugen, sowie bereits vorhandene heilen.

Man nehme stets Bio-Waren, um keine Pestizid- oder etwaige Giftrückstände in dem Getränk zu haben. Grüntee gibt es von verschiedenen Marken und Pflanzen, es empfiehlt sich diese einfach der Reihe nach durchzuprobieren. Für das Rezept wird bei der Herstellung normalerweise Darjeeling verwendet. Diese Sorte, angebaut an der Südseite des Himalayas, gilt als die Beste der Welt. Konkurrenzlos quasi. Dabei sind First Flush (erste Pflückung) und Second Flush gleichrangig, unterscheiden sich wie immer nur etwas im Geschmack.

1 Liter ist Tee

Für 1 Liter Grünteezubereitung benötigt man:

5g Grüntee (nicht empfehlenswert sind Teebeutel)
12 ml Zitronensaft
25g Xylit (notfalls Zucker)
Für besondere Frische:
30 ml Mangosaft
oder Mischung (Apfel, Mango, O-Saft)
oder 25 ml Orangensaft

 

Das Xylit erzeugt neben den Grünteestoffen den zahnfreundlichen Effekt, deshalb sollte darauf nicht verzichtet werden.
Der Zitronensaft sollte entweder frisch gepresst werden oder aber Unbehandelter gekauft werden.

5g Grüntee werden in ein geeignetes Gefäß gegeben und mit etwa 80° C heißem Wasser aufgegossen (das Wasser dafür drei, vier Minuten lang stehen lassen). Je nach Geschmack wird der Tee nur sehr kurz (zwei Minuten) ziehen gelassen. Faustregel: Je länger der Tee zieht, desto bitterer wird er. Anzumerken ist jedoch, dass die Bitterstoffe die gesunden Stoffe im Kampf gegen Krebs sind.
Anschließend lässt man den gezogenen Tee bis auf Zimmertemperatur abkühlen. Nun werden Zitronensaft, Xylit und eventuell der frische Saft hin zugegeben. Alles gut durch rühren. Danach muss der Tee kühl gestellt werden. Ideale Trinktemperatur beträgt 8° C. Beim Servieren können durchaus Eiswürfel hin zugegeben werden.
Wer den Tee zusätzlich noch exotisch schmecken lassen will, kann ebenfalls Ananassaft hinzugeben. Geeignete Zubereitung: Je 30 ml Ananassaft und Mangosaft. Ebenfalls Ingwertee kann einen leichten Beigeschmack wunderbar ergänzen. Dazu 2g Ingwertee mit 4g Grüntee aufgießen.

Der Tee ist wegen des Safts gekühlt etwa 4-5 Tage lang haltbar.

Lindenblüten

 

Tee trinken ist gesund, beruhigend, eine Teepause baut auf. Bei Teetrinken kann man plaudern und nachdenken. Aber welchen Tee bevorzugt man, um seine Gesundheit zu stärken und wieder gesund zu werden.
Da bietet uns die Natur eine ganze Palette von Kräutern. Und die direkt aus dem Wald, vom Bach, von den Wegrändern, weit weg vom Schmutz einer Straße, wild wachsenden Kräuter, die das beste an Mineralien und Stoffen aus der Erde aufnehmen, sind die gesündesten.

 

Eigentlich sind alle diese wilden Kräuter dafür geeignet. Entscheidend ist nur, ob sie schmecken und zweitens, ob und wie sie sie einer körperlichen Belastung heilend entgegen wirken sollen.

Brennnesseltee
Tees aus frischen, jungen, gerade eben aus der Erde hervorschauenden Kräutern sind natürlich besonders gesund. Eine Kur aus frischen Brennnesseln im Frühjahr wirkt wunderbar entschlackend und belebend. Die Brennnesseln müssen dafür nicht unbedingt getrocknet werden. Gut ist es aber, diese frischen Brennnesseln im Frühjahr zu sammeln und für den Winter zu trocknen, um immer Brennnessseltee zu haben.

Lindenblütentee
Sie sollten auf keinen Fall das Blühen der Linden Ende Mai, Anfang Juni verpassen, und die Blüten pflücken für einen wohl schmeckenden Tee, der bei jeder Art von Erkältung, frisch gebrüht mit etwas Honig Wunder wirkt.

Holunderblütentee
Frische Holunderblüten schmecken nicht nur gut als Tee , sondern wirken auch belebend und besonders heilsam bei Fieber. Auch die Holunderbeeren wirken belebend und stärkend als Tee.

Johanniskrauttee
Ein Tee aus den Blüten des voll erblühten Johanniskrauts im Juli, getrocknet oder frisch, wirkt jeder Art von schlechter Stimmung und Depressionen entgegen. Man kann auch ganze Teile der Pflanze trocknen und als Tee verwenden mit derselben wohl tuenden, Stimmung aufhellenden Wirkung.

Pfefferminztee
Tee aus frischem Pfefferminzkraut wirkt sehr belebend.

Ringelblumentee
Ringelblumentee schmeckt auch gut und wirkt bei Krebserkrankungen heilsam.

Scharfgarbentee
Scharfgarbentee war schon im Mittelalter als Wunderheiler bekannt. Wer Scharfgarbe hatte, wurde nie krank, hieß es im Volksmund. Besonders heilend wirkt Scharfgarbentee bei Magen- Darm-Beschwerden sowie bei Menstruationsschmerzen. Man kann auch hier die ganze Pflanze verwenden.

 

Einige leckere Rezeptideen für Geist und Seele so wie das allgemeine Wohlbefinden

 

 

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Das Gewürze 1×1

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1000 und 1 Gewürze ( Na ja fast)

Gewürze sind ein unbedingtes Muss für jede Hausfrau und jeden Koch. Man sollte sich jedoch vorab über Verwendung, Haltbarkeit und benötigte Menge informieren. Viele Gewürze werden nur selten benötigt, daher sollten sie in geringen Mengen gekauft werden. Es gibt aber auch den ein oder anderen Trick, wie Sie Gewürze selbst zu Hause haltbar machen oder konservieren können. Gewürze sind im Übrigen nicht ausschließlich nur für den Geschmack verschiedener Gerichte ein unbedingtes Muss – das ein oder andere Gewürz kann durchaus eine positive Wirkung auf Ihre Gesundheit haben.

Hunger ist das beste Gewürz.

Sprichwort

Gewürze, die in keiner Küche fehlen dürfen

Salz

Salz ist das wohl wichtigste Gewürz in der Liste. Kaum ein Gericht wird ohne Salz gekocht. Es enthält Jod und Natrium, was für den menschlichen Organismus sehr wichtig ist. Salz wird auch zur Konservierung oder zum Pökeln verwendet.

Pfeffer

Auch Pfeffer gehört zu den wichtigsten Küchengewürzen. Pfeffer gibt dem Gericht eine leichte Schärfe. Varianten reich erhältlich ist der Pfeffer, ob schwarz, grün, rot oder weiß, grob oder fein gemahlen, als Pfefferkörner oder Pfefferschoten.

Paprika

Paprikapulver gibt es als „Rosenscharf“ oder „Edelsüß“ und ist in der Regel sehr fein gemahlen und wird hauptsächlich bei Fleischgerichten oder in Soßen verwendet. Der Paprika wirkt verdauungsfördernd und schwere oder fette Speisen werden etwas bekömmlicher.

Zimt

Verwendung findet Zimt häufig bei süßen Speisen wie Grießbrei oder Milchreis, oder auch zum Backen in der Weihnachtszeit verwendet. Zudem hat Zimt  eine heilende Wirkung. Es kann den Cholesterinspiegel, so wie die Blutzuckerwerte senken und regt den Stoffwechsel an.

Kümmel

Auch Kümmel ist nicht nur ein Gewürz. Er regt die Verdauung an und hilft blähende Nahrungsmittel wie beispielsweise Kraut oder Hülsenfrüchte besser zu verdauen. Gerne wird er auch in Backwaren oder Kartoffelgerichten verwendet. Zudem ist Kümmel ein wahrer Ballaststofflieferant.

Nelken

Auch Nelken gehören zur Gattung der Heilkräuter. Sie wirken antibakteriell und schmerzstillend. Hauptsächlich werden sie gegen Zahnschmerzen in Form von Nelkenöl eingesetzt. Sie wirken aber auch bei Magen-Darm-Problemen, sowie Gelenk- und Rückenschmerzen. Als Gewürz sind Nelken vor allem in Glühwein und Lebkuchen wieder zu finden, ebenso gerne werden sie bei Kraut- oder Wildgerichten verwendet.

Rosmarin

Rosmarin findet sich oft in Kräutermischungen wieder und gilt als klassisches Gewürz von Grillgut. Als Strauchgewächs ist Rosmarin  wird außer in der Küche auch gerne als Duftstoff verwendet. Der Rosmarin soll ebenso als Heilmittel gelten – darf aber nicht in zu hohen Mengen verwendet werden, da er Krämpfe und Rauschzustände auslösen kann.

Majoran

Majoran wird gerne in Suppen oder Soßen verwendet. Er hilft bei der Verdauung schwerer Speisen und soll zudem antibakteriell, beruhigend und krampflösend wirken. Bei Babys wird er in Form von Salbe gegen Blähungen eingesetzt.

Muskat

Die Muskatnuss erhält man im Ganzen oder als fein gemahlenes Gewürz. Sie wird zum Verfeinern von Suppe und Soßen verwendet und gibt dem Lebkuchen eine würzige Note. Selbst Getränke wie heiße Schokolade werden gerne mit Muskat verfeinert. Außerdem gilt die Muskatnuss als natürliches Aphrodisiakum. Auch in vielen Parfums findet sich der Duft der Muskatnuss wieder.

Lorbeerblätter

Lorbeerblätter wirken mit kochendem Wasser überbrüht gegen Magen- sowie Nierenbeschwerden und fördern die Verdauung. Im Gewürzregal findet man die Lorbeerblätter in der Regel nur getrocknet. Ihr volles Aroma entfalten sie in Suppen und Soßen, unter der Voraussetzung, dass sie lange mitgekocht werden.

Wacholderbeeren

Wacholderbeeren werden ebenso wie Lorbeerblätter gerne für Suppen oder Soßen verwendet und lange Zeit mitgegart oder gekocht, damit sie Ihren vollen Geschmack entfalten können. Bekannt ist auch der Wacholderschnaps oder Wacholdertee. Letzterer wird gegen Blasen- und Nierenbeschwerden eingesetzt, da er eine harntreibende und somit spülende Funktion besitzt.

Chilli

Die Chilli-Schote ist das wohl beliebteste Schärfungsmittel für Speisen. Chilli gibt es in der ursprünglichen Form der Schote, getrocknet, gemahlen oder gestoßen. Chilli wird in Soßen, Salaten, Suppen oder zu Fleischgerichten verwendet. Es gibt mittlerweile sogar Gummibärchen und Schokolade mit Chilli. Zudem gilt die beliebte rote Schote auch als schmerzlinderndes Mittel und ist in der Pharmazie in vielen Salben und Cremes zu finden.

Knoblauch

Knoblauch ist ähnlich der Zwiebel eine Knollenkrautpflanze. Erhältlich ist er frisch oder eingelegt in Öl oder einer Salzlake. In der Küche ist die Knolle mit dem ausgeprägt auffälligen Geruch nicht mehr wegzudenken. Um das Aroma des Knoblauchs nicht zu gefährden, sollte beim Zerkleinern auf die sogenannte Knoblauchpresse verzichtet werden. Aus Sicht der Medizin wirkt Knoblauch antibakteriell und soll Thrombosen vorbeugen.

Ingwer

Die Ingwerknolle zählt zu den Wurzelgemüsen und hat eine eigene Schärfe mit einem leichten Zitrusgeschmack. Inger gilt als kleines Medizinwunder, er soll Schmerzen lindern und entzündungshemmend wirken. Ebenso wird Ingwer gegen Übelkeit und Brechreiz eingesetzt, sogar in der Chemotherapie kommt er zum Einsatz. Ingwer hat den Ruf, dass Immunsystem zu stärken und die Verdauung zu fördern. Hauptsächlich in der asiatischen Küche wird er viel verwendet. Ein gesunder und wärmender Trinkaufguss ist schnell mit einem Stück frischen Ingwer und heißem Wasser aufgebrüht. Wenn Sie mögen, dürfen Sie das Heißgetränk gerne mit Honigversüßen.

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