Kategorie: Gewürze/Tee

Anis gehört zu den ältesten Kräutern der Welt

Anis gehört zu den ältesten Kräutern der Welt

Anis (Pimpinella anisum) gehört mit seinem süßen, etwas lakritzartigem Geschmack zu den ältesten Kräutern, die von Menschen angebaut werden. Bekannt war es lange Zeit als das Gewürz der Haremsdamen. Besonders Süßspeisen, Kuchen und Brot werden gerne mit Anis verfeinert.

cinnamon-316435_640Berühmt sind Anisbrot und Anisplätzchen. Aber auch Fisch, Suppen, Soßen, Geflügel und Gemüse wird mit den kleinen Körnern gewürzt. Verschiedene Liköre verdanken Anis ihren typischen Geschmack. Deutscher Boonekamp, französischer Pastis und Pernot, griechischer Ouzo und türkischer Raki sind ohne Anis nicht denkbar.drinks-with-friends-794960_640 Im Handel finden Sie das Gewürz gemahlen oder als ganze Körner. Kaufen Sie lieber die Körner, denn die gemahlenen Früchte verlieren schnell ihr Aroma.

Als Heilpflanze ist Anis seit Jahrhunderten im Einsatz. Es regt die Verdauung an, fördert den Appetit und hilft bei Blähungen. Früher kaute man kandierte Anissamen zur Verdauungsförderung. Anisbonbons sind beliebte Helfer bei Husten. Und selbst stillenden Müttern wird die fördernde Wirkung empfohlen.

Im Garten braucht die Pflanze einen sehr sonnigen und warmen Sommer, um in unseren Breiten seine Samen auszureifen. Ab Mai ausgesät, in einem Abstand von 30 Zentimetern, brauchen die Samen bis zu vier Wochen, bis die ersten kleinen Pflänzchen erscheinen.anise-37645_640 Wird der Sommer warm und verwöhnt uns mit viel Sonne, reifen die Samenstände des Doldengewächses aus. Wenn sie sich braun färben, werden sie abgeschnitten und zum Trocknen aufgehängt.

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Knoblauchöl selbst gemacht

Knoblauchöl selbst gemacht

Dieses selbst gemachte Knoblauchöl eignet sich nicht nur hervorragend für Salatdressings oder das Braten von Fleisch (bevorzugt Lamm oder Steak) und Fisch. In einer schönen Flasche ist es eine tolle Dekoration für jede Küche und hübsch verpackt, ein Mitbringsel für alle Gelegenheiten.

Das Knoblauchöl kann schnell und kostengünstig hergestellt werden. Leere Flaschen von Grillsaucen, Salatdressings oder auch Getränkeflaschen eignen sich sehr gut zur Befüllung. Die Flaschen eine gewisse Zeit ins Wasserbad legen, dann lösen sich die Etiketten leichter. Die Flaschen sollten aus durchsichtigem Glas sein und eine Größe von 250 ml bis 500 ml haben. Achten Sie darauf, dass der Flaschenhals zum Befüllen groß genug ist.

Dann geht es los:

Knoblauchzehen schälen und in die Flasche geben. Der Flaschenboden sollte circa 2 cm bis 3 cm bedeckt sein. Danach mit einem guten, handelsherkömmlichen Olivenöl die Flasche, bis zur Mitte des Flaschenhalses, auffüllen. Je nach persönlichem Geschmack können Sie 5 bis 10 Pfefferkörner zu den Knoblauchzehen in das Öl geben.

Das Knoblauchöl sollte für circa 10 Tage an einem hellen, aber nicht sonnigen Platz ziehen.
Danach können Sie den Knoblauch in der Flasche belassen oder filtern das Öl durch ein Sieb und füllen das reine Knoblauchöl zurück in die Flasche.

Wenn Sie das Knoblauchöl verschenken möchten, nehmen Sie zum verschönern der Flasche einen Stoffrest, Geschenk- oder Packpapier. Legen Sie hierauf einen normal großen Unterteller und zeichnen Sie die Kontur des Tellers mit einem Kugelschreiber nach. Dann den Kreis ausschneiden.
Das gewählte Material über den Deckel der Flasche legen und mit einem Gummiband oder hübschen Geschenkband befestigen.

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Pfeffer & Co.

Pfeffer & Co.

Sicher kennen Sie die Redewendungen „bleib doch wo der Pfeffer wächst“; gemeint war seinerzeit aus Indien, also ziemlich weit weg. Oder auch den Spruch „gepfefferte Rechnung“, womit man ausdrücken möchte, dass es sich um einen happigen Preise („scharf gewürzt“) handelt.

Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.

Ganz selten sagen wir auch über jemanden, dass er/sie Pfeffer im Hintern hat, also nicht stillsitzen kann. Etwas derber wird es dann mit der Ausdrucksweise, jemandem Pfeffer in den Hintern blasen, also antreiben. In der Ernährung bringt das Gewürz Pfeffer Schärfe in unsere Speisen.

 

Das Gewürz Pfeffer

Seit Pfeffer aus dem Orient auf dem Seeweg nach Europa gelangte, wurde er zu einem der wertvollsten und meistbenutzten Gewürze. Verschiedene Pfefferarten besitzen jedoch voneinander abweichende Würzkraft und unterscheiden sich ebenfalls im Geschmack.

Der Name „Pfeffer“ (lateinisch piper longum) stammt wohl aus dem Sanskrit („pippali“). Pfeffer erhitzt nicht nur den Körper und stimuliert das Nervensystem, sonst wirkt positiv auf Atemwege und Verdauungssystem, ist hilfreich bei Erkältungen und kann sogar Würmer beseitigen.

Pfeffer lässt sich als Tropenpflanze lediglich in Wintergärten und Gewächshäusern ziehen, kann bis auf zehn Meter Höhe klettern.

 

Pfeffersorten

Schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, roter Pfeffer, grüner Pfeffer sind am gebräuchlichsten. Mit einer Pfeffermühle frisch gemahlen können Pfefferkörner ist gesamtes Aroma und ihre Würzkraft beweisen. Würzen Sie Fleisch, Fisch, Suppen, Gemüse und benutzen Sie ganze Pfefferkörner für schmackhafte Soßen. Schwarzer Pfeffer wird übrigens vor seiner Endreife geerntet, grüner Pfeffer im grünem Zustand, während beim weißen und roten Pfeffer rote, vollreife Pfefferfrüchte geerntet werden.

Rosa Pfeffer stammt aus Südamerika, wurde bereits bei den Inkas verwendet. Die Pfefferfrüchte sind relativ groß, lassen sich ausschließlich mittels Gewürzmühle zerkleinern und werden meist nur zu Dekorationszwecken verwendet. Exotischer rosa Pfeffer gilt unter Kennern als Delikatesse, passt zu Fisch, Gemüse und Bitterschokolade.

Jamaikapfeffer (Piment, Nelkenpfeffer) kommt ebenfalls aus Südamerika, passt zu Lamm und exotischen Gerichten.

Zitronenpfeffer

(Szechuanpfeffer, Anispfeffer), ein Rutaceaegewächs, enthält ätherische Öle, welche ihm einen säuerlichen Geschmack verleihen. Diese Pfefferart verursacht ein leichtes Prickeln im Mund, findet in der asiatischen Küche Verwendung sowie in der Ayurveda Heilkunst.

Langpfeffer bildet keine Pfefferkörner, sondern längliche Pfefferfrüchte. Diese uralte asiatische Pfefferart ist scharf und wird vor allem in der Ayurvedaküche geschätzt.

Kubebenpfeffer wird bereits in Kräuterbeschreibungen von Hildegard von Bingen erwähnt. Seine hohlen Pfefferkörner enthalten eine große Quantität ätherischer Öle und würzen klassische Currys.

Tasmanischer Pfeffer aus Australien ist sehr scharf, leicht süß. Afrikanischer Pfeffer (Mohrenpfeffer, Guineapfeffer) schmeckt leicht bitter.

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Gesundheit aus der Natur – Tee aus Wildkräutern

Gesundheit aus der Natur – Tee aus Wildkräutern

Lindenblüten

Tee trinken ist gesund, beruhigend, eine Teepause baut auf. Bei Teetrinken kann man plaudern und nachdenken. Aber welchen Tee bevorzugt man, um seine Gesundheit zu stärken und wieder gesund zu werden.
Da bietet uns die Natur eine ganze Palette von Kräutern. Und die direkt aus dem Wald, vom Bach, von den Wegrändern, weit weg vom Schmutz einer Straße, wild wachsenden Kräuter, die das beste an Mineralien und Stoffen aus der Erde aufnehmen, sind die gesündesten.

 

Eigentlich sind alle diese wilden Kräuter dafür geeignet. Entscheidend ist nur, ob sie schmecken und zweitens, ob und wie sie sie einer körperlichen Belastung heilend entgegen wirken sollen.

Brennnesseltee
Tees aus frischen, jungen, gerade eben aus der Erde hervorschauenden Kräutern sind natürlich besonders gesund. Eine Kur aus frischen Brennnesseln im Frühjahr wirkt wunderbar entschlackend und belebend. Die Brennnesseln müssen dafür nicht unbedingt getrocknet werden. Gut ist es aber, diese frischen Brennnesseln im Frühjahr zu sammeln und für den Winter zu trocknen, um immer Brennnessseltee zu haben.

Lindenblütentee
Sie sollten auf keinen Fall das Blühen der Linden Ende Mai, Anfang Juni verpassen, und die Blüten pflücken für einen wohl schmeckenden Tee, der bei jeder Art von Erkältung, frisch gebrüht mit etwas Honig Wunder wirkt.

Holunderblütentee
Frische Holunderblüten schmecken nicht nur gut als Tee , sondern wirken auch belebend und besonders heilsam bei Fieber. Auch die Holunderbeeren wirken belebend und stärkend als Tee.

Johanniskrauttee
Ein Tee aus den Blüten des voll erblühten Johanniskrauts im Juli, getrocknet oder frisch, wirkt jeder Art von schlechter Stimmung und Depressionen entgegen. Man kann auch ganze Teile der Pflanze trocknen und als Tee verwenden mit derselben wohl tuenden, Stimmung aufhellenden Wirkung.

Pfefferminztee
Tee aus frischem Pfefferminzkraut wirkt sehr belebend.

Ringelblumentee
Ringelblumentee schmeckt auch gut und wirkt bei Krebserkrankungen heilsam.

Scharfgarbentee
Scharfgarbentee war schon im Mittelalter als Wunderheiler bekannt. Wer Scharfgarbe hatte, wurde nie krank, hieß es im Volksmund. Besonders heilend wirkt Scharfgarbentee bei Magen- Darm-Beschwerden sowie bei Menstruationsschmerzen. Man kann auch hier die ganze Pflanze verwenden.

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